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Banana Pi M2 Berry
Banana Pi M2 Berry (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Banana Pi M2 Berry: Per SATA wird der Raspberry Pi attackiert

Banana Pi M2 Berry
Banana Pi M2 Berry (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Echtes SATA und Gigabit-Ethernet! Das sind die Antworten auf die Frage, welche Features die Fans des Raspberry Pi gerne hätten. Der Bastelrechner Banana Pi M2 Berry bietet genau das - und kostet kaum mehr als sein Vorgänger. Wir haben uns angesehen, ob er technisch auf dem aktuellen Stand ist.
Ein Test von Alexander Merz

Im Juli 2017 ist der Banana Pi M2 Berry von Sinovoip erschienen. Wie der Name schon andeutet, dient der Raspberry Pi als Vorbild. Mit echtem SATA und Gigabit-Ethernet erinnert er aber auch stark an den ersten Banana Pi, der zugleich auch der erste Konkurrent des Raspberry Pi war. Dank intensiver Community-Arbeit bietet der erste Banana Pi mittlerweile einen guten Support - hinkt aber bei der Technik aktuellen Modellen deutlich hinterher. Wir haben uns angeschaut, ob der Banana Pi M2 Berry ein würdiger Nachfolger des ersten Banana Pi ist und ob er mit dem Raspberry Pi 3 konkurrieren kann.

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Der Banana Pi M2 Berry basiert auf einem Allwinner-V40-Prozessor, seine vier Cortex-A7-Kerne sind mit bis zu 1,2 GHertz getaktet. Der RAM ist 1 GByte groß. Bei den Anschlüssen und Verbindungsmöglichkeiten ist er nahezu identisch zum Raspberry Pi 3, einschließlich der Position der Anschlüsse. Allerdings bietet das M2 Berry Gigabit-Ethernet und einen echten SATA-Anschluss ohne langsame USB-zu-SATA-Brücke.

Allein M2 reicht nicht für den Einkaufszettel

Beim Preisvergleich und Kauf gilt es aufzupassen. Der Hersteller Sinovoip hat in den vergangenen Monaten eine ganze Reihe von Banana-Pi-Bastelrechnern mit der Bezeichnung M2 im Namen vorgestellt, die nichts miteinander gemein haben. Es gibt nur eine Ausnahme: Der hier vorgestellte M2 Berry ist ein um einige Funktionen reduzierter und preisgünstigerer Banana Pi M2 Ultra.

  • Vieles funktioniert, manches muss noch beim Kunden reifen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Banana Pi M2 Berry (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Banana Pi M2 Berry (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anordnung entspricht den Anschlüssen des Raspbery Pi. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dies gilt auch für die Anschlüsse an der Seite, einzig die Reset-Taste kommt neu hinzu. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der An- und Ausschalter des Berry. Links auf der Platine kann ein Antennenanschluss aufgelötet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Reset-Taste kann bei voller Kabelbelegung nicht aus Versehen betätigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Banana Pi M2 Berry (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Da sie auf dem gleichen Prozessor basieren, bietet Sinovoip für den Berry keine speziellen SD-Karten-Images an. Stattdessen sollen wir die Images für den Ultra nutzen. Hier sind wir zuerst positiv überrascht. Gibt es von Sinovoip normalerweise eine Vielzahl verschiedener Linux-Distributionen, finden wir diesmal nur drei vor: Ubuntu, Debian und Raspian (alle mit Kernel-Version 3.10.107). Das sonst obligatorische Android fehlte zunächst, seit Ende August ist es aber auch regulär verfügbar. Wir greifen zur aktuellen Ubuntu-Version vom August 2017. Darin sind bereits einige Verbesserungen durch die Banana-Pi-Community integriert, zum Beispiel beim Video-Decoding- und Grafik-Support.

Distributionschaos ist versteckt

Erst später stoßen wir durch einen Post im Banana-Pi-Forum auf ein Google-Drive-Verzeichnis mit einigen weiteren Linux-Distributionen und Android-Beta-Versionen.

Mit der frisch bespielten Mini-SD-Karte starten wir den M2 Berry. Der Start geht flott. Der Mate-Desktop und das Programm-Menü sind recht leer. Merkwürdigerweise sind mit Firefox und Chromium zwei Browser installiert. Allerdings funktioniert trotz apt update&upgrade nur Chromium, Firefox stürzt beim Start ab. Insgesamt machen wir gemischte Erfahrungen beim Herumprobieren. Grundsätzlich können wir flüssig arbeiten, aber zuweilen fühlt sich das System lahm an.

Videos laufen, die Bedienung ist aber nicht optimal 

eye home zur Startseite
tkaiser 13. Sep 2017

"Die Nutzer können deshalb beim Banana Pi M2 Berry damit rechnen, dass die typischen...

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tkaiser 13. Sep 2017

Ja, ROCK64 als auch ODROID HC1 kratzen an den magischen 400 MB/s, ROCK64 basierend auf...

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pitsch 11. Sep 2017

die rechnung geht auf, selbst wenn ein alter laptop umsonst verfuegbar ist. habe das auch...

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chithanh 10. Sep 2017

Wie gut, dass du nicht für golem.de schreibst, die hätten bald keine Leser mehr. Ich...

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hle.ogr 08. Sep 2017

Kann ich dir nicht sagen, da ich es nicht nutze.

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