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Strombedarf in Ordnung, SATA lahmt

Der Strombedarf liegt mit 0,2 bis 0,7 A bei 5,0 bis 5,15 V bei angeschlossener Tastatur, Maus und aktiviertem WLAN leicht unter dem des Raspberry Pi 3. In Hinblick auf die verfügbaren Funktionen ist das gut.

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Unser Test des SATA-Anschlusses mit einer 128-GByte-SSD von Adata liefert aber recht ernüchternde Werte. Die Schreibgeschwindigkeit beträgt um die 40 MByte/s, die Lesegeschwindigkeit um die 130 MByte/s. Das ist zwar schneller als die Lese- und Schreibzugriffe auf die Micro-SD-Karte oder einen USB-Stick, und vor allem besser als die bekannten USB-zu-SATA-Lösungen. Trotzdem bleiben diese Werte deutlich hinter dem Möglichen zurück. Der Hersteller behauptet von seiner SSD, sie würde 550 MByte/s lesend und 500 MByte/s schreibend schaffen. Eine ähnliche Performance bot aber schon die SATA-Schnittstelle des ersten Banana Pi.

  • Vieles funktioniert, manches muss noch beim Kunden reifen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Banana Pi M2 Berry (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Banana Pi M2 Berry (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anordnung entspricht den Anschlüssen des Raspbery Pi. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dies gilt auch für die Anschlüsse an der Seite, einzig die Reset-Taste kommt neu hinzu. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der An- und Ausschalter des Berry. Links auf der Platine kann ein Antennenanschluss aufgelötet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Reset-Taste kann bei voller Kabelbelegung nicht aus Versehen betätigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Banana Pi M2 Berry (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Trotz aller Probleme, eine Funktion des M2 Berry wollen wir unbedingt zukünftig beim Raspberry Pi und allen anderen Bastelrechnern sehen: Der Bastelrechner hat einen funktionierenden und enorm praktischen An- und Ausschalter! Die Reset-Taste wird ihrem Namen ebenfalls gerecht, und ihre Position zwischen Stromversorgung und HDMI-Anschluss verhindert im Alltag ein versehentliches Auslösen.

Verfügbarkeit

Der Banana Pi M2 Berry ist zum Preis von 40 Euro bei verschiedenen deutschen Versendern erhältlich, zum Beispiel von Innet24, der uns das Testmodell zur Verfügung gestellt hat.

Fazit

Wer echtes SATA in dieser Preisklasse will, kommt am Banana Pi M2 Berry eigentlich nicht vorbei. Die Hardware ist, abgesehen vom WLAN, insgesamt stimmig. Uns gefällt besonders, dass auch bei voller Prozessorleistung keine Kühlung erforderlich ist - auch wenn diese Leistung im Vergleich mit anderen Rechnern wie dem Raspberry Pi 3 geringer ist.

Erwartungsgemäß hapert es wieder an der Softwareanpassung. Unter Linux funktionieren zwar alle Hardwarebestandteile, aber da ist bei der Performance und Funktionalität wohl noch Luft nach oben. Sinovoip müsste eben nur einmal beginnen, an den Konfigurationen zu schrauben. Der Hersteller profitiert lediglich davon, dass der Berry den gleichen Prozessor wie das M2-Ultra-Modell hat, das bereits länger verfügbar ist und dessen Nutzerschaft zwar klein, aber engagiert ist. Die Nutzer können deshalb beim Banana Pi M2 Berry damit rechnen, dass die typischen Anfangsschwierigkeiten überwunden sind.

 Videos laufen, die Bedienung ist aber nicht optimal
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Peter123 19. Okt 2017

ich suche aktuell ein Board mit Gbit und SATA oder USB3. In anderen Threads bin ich auf...

Peter123 19. Okt 2017

habe auch noch den banana pi 1 im Einsatz als server. Damals als einziges gbit board zu...

tkaiser 13. Sep 2017

"Die Nutzer können deshalb beim Banana Pi M2 Berry damit rechnen, dass die typischen...

tkaiser 13. Sep 2017

Ja, ROCK64 als auch ODROID HC1 kratzen an den magischen 400 MB/s, ROCK64 basierend auf...

pitsch 11. Sep 2017

die rechnung geht auf, selbst wenn ein alter laptop umsonst verfuegbar ist. habe das auch...


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