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Banana Pi M2 Berry
Banana Pi M2 Berry (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Videos laufen, die Bedienung ist aber nicht optimal

Mit Hilfe des installierten mpv-Videoplayers und VLC testen wir ein h.264-Video. Das wird zwar ohne Ruckler vom NAS abgespielt, aber es gibt kein Onscreen-Display-Menü und ausgeklappte Menüs werden vom Videobild verdeckt. Wir installieren Kodi. Das startet aber nicht: Der installierte UMP-Kerneltreiber ist zu neu für die installierte UMP-Bibliothek.

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Mit Android zum Mediencenter

An der Stelle geben wir mit Ubuntu erst einmal auf und wollen wissen, ob wir alternativ Android für den Mediencenter-Einsatz nutzen können. Dabei müssen wir beachten, dass das Image mit Hilfe des Programms PhoenixCard auf die SD-Karte übertragen werden muss. Die sonst üblichen Werkzeuge wie "dd" oder "Win32DiskImager" erzeugen keine bootfähige SD-Karte mit Android.

  • Vieles funktioniert, manches muss noch beim Kunden reifen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Banana Pi M2 Berry (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Banana Pi M2 Berry (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anordnung entspricht den Anschlüssen des Raspbery Pi. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dies gilt auch für die Anschlüsse an der Seite, einzig die Reset-Taste kommt neu hinzu. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der An- und Ausschalter des Berry. Links auf der Platine kann ein Antennenanschluss aufgelötet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Reset-Taste kann bei voller Kabelbelegung nicht aus Versehen betätigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Vieles funktioniert, manches muss noch beim Kunden reifen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Für Bastelrechner ist das installierte Android 6 eine vergleichsweise moderne Android-Variante. Googles Playstore ist bereits installiert. Ohne Probleme installieren und starten wir Kodi für Android. Hinsichtlich der Performance gilt das Gleiche wie unter Ubuntu - grundsätzlich flüssig, aber zum Beispiel Programmstarts wirken zäh.

Besser netzwerken per Kabel

Unter Ubuntu führen wir unsere Benchmarks durch. Wir nutzen Iperf, um die Geschwindigkeit von WLAN und Ethernet zu bestimmen. Mit bis zu 720 MBit/s bleibt der Gigabit-Ethernet-Anschluss deutlich unter dem maximal Möglichen. Das WLAN (nach IEEE 802.11 b/g/n) schafft knapp bis zu 39 MBit/s, ein recht mittelmäßiger Wert.

Zwei Dinge stören uns beim WLAN allerdings mehr. Zum einen dauert es lange, bis die Verbindung initial überhaupt aufgebaut wird. Zum anderen ist die Übertragungsqualität deutlich positionsabhängig. Schon ein kleiner Dreh der Platine bewirkt große Veränderungen - obwohl der WLAN-Router keine drei Meter in direkter Sichtlinie entfernt ist. Ein externer Antennenanschluss fehlt, allerdings sind entsprechende Lötstellen vorgesehen und der Anschluss kann nachgerüstet werden.

Prozessor kommt ohne Kühlung aus

Als Nächstes testen wir den Banana Pi M2 Berry mit Sysbench und Unixbench. Während der Sysbench-Wert identisch zum Raspberry Pi 3 ist, liegt er bei Unixbench deutlich unter dem des Raspberry. Wir testen erneut, schauen uns dabei aber parallel die Prozessorgeschwindigkeit und -temperatur an. Der Berry kommt ohne Lüfter aus und wir haben eine Drosselung in Verdacht. Tatsächlich springt die Taktfrequenz wild auf und ab, der Prozessor aber bleibt dabei unter 70 Grad, er fühlt sich auch nicht sehr warm an.

Wir setzen deshalb den Taktgovernor von interactive auf performance und improvisieren vorsichtshalber eine Kühlung. Trotz durchgehender Taktung mit 1,2 GHz bleibt die CPU-Temperatur dabei unter 55 Grad. Das ist durchaus respektabel.

Banana Pi M2 BerryRaspberry Pi 3
Sysbench44 Sekunden45 Sekunden
Unixbench Gesamtpunktzahl419512
Unixbench - Dhrystone15241006
Unixbench - Wetstone562369
Unixbench - Execl Throughput 346361
Unixbench - File Copy 1024 87387
Unixbench - Process Creation 358275
Banana Pi M2 Berry Benchmarks, jeweils 4-Kern/Multithreading

Allerdings steigen durch die Maßnahmen die Werte nur bedingt. Beim Sysbench-Test ändert sich nichts. Der Unixbench-Gesamtindex für den M2 Berry bleibt hingegen immer noch deutlich unter dem Raspberry Pi 3. Paradoxerweise sind aber die Werte für die rechenintensiven Whetstone- und Drystone-Indexe besser als beim Pi. Bei einem direkten Vergleich aller Einzelwerte der Unixbench-Suite zeigen sich deutlich Einbrüche bei denjenigen Tests, bei denen das Betriebssystem und IO-Operationen eine stärkere Rolle spielen. Das spiegelt auch unsere Nutzererfahrung wider.

 Banana Pi M2 Berry: Per SATA wird der Raspberry Pi attackiertStrombedarf in Ordnung, SATA lahmt 

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tkaiser 13. Sep 2017

"Die Nutzer können deshalb beim Banana Pi M2 Berry damit rechnen, dass die typischen...

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tkaiser 13. Sep 2017

Ja, ROCK64 als auch ODROID HC1 kratzen an den magischen 400 MB/s, ROCK64 basierend auf...

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pitsch 11. Sep 2017

die rechnung geht auf, selbst wenn ein alter laptop umsonst verfuegbar ist. habe das auch...

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chithanh 10. Sep 2017

Wie gut, dass du nicht für golem.de schreibst, die hätten bald keine Leser mehr. Ich...

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hle.ogr 08. Sep 2017

Kann ich dir nicht sagen, da ich es nicht nutze.

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