Balloninternet: Project Loon kooperiert mit AT&T

Die Zusammenarbeit soll die Alphabet-Tochter in die Lage versetzen, in kurzer Zeit in Katastrophengebieten auf der ganzen Welt Internet und Telekommunikation anzubieten.

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Internetballon von Loon
Internetballon von Loon (Bild: Project Loon/Alphabet)

Loon hat eine Zusammenarbeit mit dem US-Telekommunikationsanbieter AT&T angekündigt. Die Alphabet-Tochter wird AT&T helfen, in Katastrophengebieten Kommunikationsdienste bereitzustellen. Dafür habe Loon seine Systeme in das Netz von AT&T integriert, schreibt Loon-Chef Alastair Westgarth in einem Blogeintrag.

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Die Alphabet-Tochter Loon bietet Internetzugänge über Ballons an, die in der Stratosphäre schweben. Es sind schwebende Kommunikationsstationen, die mit der entsprechenden Hardware sowie Solarzellen ausgestattet sind, die die Systeme mit Strom versorgen. Ein solcher Ballon schwebt in etwa 29 Kilometern Höhe über einem bestimmten Gebiet und kann ein Gebiet mit einem Durchmesser von bis zu 40 Kilometern abdecken.

Beim Aufbau eines Netzes ist laut Westgarth oft das Schwierigste, sich an die behördlichen Regeln und die Gegebenheiten der Telekommunikationspartner vor Ort anzupassen, um die Dienste von Loon in die lokale Infrastruktur zu integrieren. Durch die Partnerschaft mit AT&T wird Loon in das Netz von AT&T integriert. Das bedeutet, das Unternehmen kann auch mit allen Mobilfunkbetreibern auf der ganzen Welt, mit denen AT&T ein Roaming-Abkommen hat, zusammenarbeiten.

Loon hat schon früher mit AT&T zusammengearbeitet, unter anderem 2017 in Puerto Rico nach dem Hurrikan Maria, der die Kommunikationsinfrastruktur des Landes weitgehend lahmlegte. Weil Loon aber vorher nie in Puerto Rico gewesen sei, habe man, was Technik, Betrieb und die behördlichen Angelegenheiten angehe, bei null anfangen müssen. Deshalb habe es einen Monat gedauert, bis die Ballons in Partnerschaft mit AT&T einsatzbereit waren.

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Zwei Jahre später, als Loon ein Netz in Peru nach einem Erdbeben aufbaute, dauerte es laut Westgarth nur zwei Tage. Grund war, dass die Internetballons dort zuvor schon im Einsatz waren.

Loon habe anfangs an eine Katastrophenreaktion gedacht. Durch die Erfahrungen wie in Puerto Rico und Peru habe sich das verändert. Jetzt stehe die Katastrophenvorsorge im Fokus. Durch die Kooperation mit AT&T sei Loon in der Lage, "schneller und effektiver auf Katastrophen auf der ganzen Welt zu reagieren", schreibt Westgarth.

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