Ballmer-Nachfolge: Neuer Microsoft-CEO Anfang 2014

Seit Steve Ballmer seinen Rücktritt angekündigt hat, ist Microsoft auf der Suche nach einem Nachfolger. Aus den derzeit 20 Kandidaten soll bis Anfang 2014 ein passender Nachfolger für den scheidenden Vorstandsvorsitzenden ermittelt werden.

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Steve Ballmer tritt bis spätestens August 2014 als Microsoft-CEO zurück.
Steve Ballmer tritt bis spätestens August 2014 als Microsoft-CEO zurück. (Bild: Stephen Brashear/Getty Images)

In einem firmeneigenen Blogeintrag führt das Verwaltungsratsmitglied John W. Thompson aus, wie sich die Suche nach einem neuen Vorstandsvorsitzenden bei Microsoft gestalte. Aus über möglichen 100 Kandidaten sei die Auswahl mittlerweile auf 20 eingegrenzt worden. Der Verwaltungsrat gehe davon aus, dass die Suche nach einem Nachfolger für Steve Ballmer bis Anfang 2014 abgeschlossen sein werde.

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Thompson betont, er sei mit dem bisherigen Fortschritt sehr zufrieden. Der Verwaltungsrat habe die Suche mit Bedacht durchgeführt, da Aktieninhaber, Kunden, Partner und Mitarbeiter eine solche Vorgehensweise ebenso erwarteten wie verdienten. Anhand einer Reihe von Kriterien hätte Microsoft zunächst eine Auswahl von über 100 Kandidaten aus unterschiedlichen Branchen eingeladen, nach Gesprächen mit mehreren Dutzend habe sich der Verwaltungsrat auf rund 20 potenzielle Nachfolger konzentriert.

Zu den beiden wahrscheinlichen Favoriten äußert sich Thompson nicht - er benennt weder Namen noch eine engere Auswahl. Der Verwaltungsrat werde weitere Recherchen und Untersuchungen vorantreiben, um einen passenden Kandidaten zu finden. Für Anfang 2014 erwartet Verwaltungsratsmitglied John W. Thompson eine Entscheidung.

Seit der Gründung von Microsoft im Frühling 1975 gab es außer Bill Gates und Steve Ballmer keinen weiteren Vorstandsvorsitzenden. Ballmer hatte den Posten im Januar 2000 von Gates übernommen und das Unternehmen über eine Dekade lang geführt. Im Laufe der vergangenen Jahre beklagte er unter anderem das Versagen bei den Netbooks, räumte ein, dass Intel einen kompletten Smartphone-Produktzyklus verschlafen habe und bezeichnete Windows Vista als seinen größten Fehler.

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