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Balderschwang: Telekom verlegt Glasfaser in 1.540 Metern Höhe

Noch vor zwei Jahren galt der Ausbau mit Glasfaser als viel zu teuer. Jetzt findet ein geförderter Ausbau in der kleinen Gemeinde in großer Höhe statt: mit Vectoring.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Ausbau in großer Höhe
Der Ausbau in großer Höhe (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Die Deutsche Telekom wurde von der Gemeinde beauftragt, den Touristenort Balderschwang in großer Höhe mit Glasfaser anzubinden. Der Netzbetreiber erklärte in einem Youtube-Video: "Wir ziehen ein Glasfaser-Kabel von Blaichach nach Balderschwang. 20 Kilometer durch eine malerische Landschaft, vorbei an gemütlichen Berghütten und kraftstrotzenden Kühen. Und auf über 1.500 Metern."

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Der Tiefbau erfolgt mit einem Kabelpflug, erklärte Michael Tröndle, Projektleiter Telekom Deutschland, der zwei Leerrohre verlegt. Das Kabel muss über einen Berg durch das Naturschutzgebiet gezogen werden, das normalerweise für Automobile nicht zugänglich ist. "Dabei müssen wir auch durch Nagelfluhgestein meißeln, eines der härtesten Gesteine, das es gibt", sagte Tröndle. "Wir brauchten einen ökologischen Begleitplan, der genau untersucht, welche Einwirkungen hat die Trasse auf die Natur."

Die bayerische Gemeinde Balderschwang im Oberallgäu zählt weniger als 500 Einwohner. Doch rund 40.000 Gäste übernachten jedes Jahr in dem Touristenort. In einer Selbstdarstellung heißt es: "Er ist zwar mit 210 Einwohnern die kleinste selbstständige Gemeinde Deutschlands", biete aber 1.200 Urlauberbetten.

Bislang versorgte die Telekom die Ortschaft über eine Richtfunkanlage auf dem Nebelhorn, die erst im Jahr 2016 aufwendig mit einem Hubschrauber erneuert wurde. Der Ort rühmt sich, den höchstgelegen Ortskern in Deutschland zu haben. Noch im Jahr 2016 erklärte die Telekom: "Eine Glasfaserleitung so hoch hinein in die Berge zu verlegen, wäre viel zu teuer."

Ausgebaut wird im Ort mit Vectoring (Fiber To The Curb - FTTC): "Es wird FTTC aufgebaut. Wir setzen in Balderschwang noch drei MFGs (Multifunktionsgehäuse)", sagte Telekom-Sprecher Markus Jodl Golem.de auf Anfrage.



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Faksimile 31. Aug 2018

Die Elektroplaner sind ja wohl hoffentlich vom Fach. Und die Ausführenden ebenfalls. So...

Faksimile 29. Aug 2018

Nach Meinung der EU schon ...

asmix 29. Aug 2018

Der gemeine Telekomglasfaserverbuddler arbeitet normalerweise in Höhen zwischen 0,5 m...

Oktavian 28. Aug 2018

Und? Geschätzt 99% der Nicht-Golem-Leser wären wunderbar zufrieden damit.

M.P. 28. Aug 2018

Und wofür benötigt man eine "Skischaukel" bei Bergwanderungen im Sommer? Die eine oder...


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