Abo
  • Services:
Anzeige
Siemens-Fenster
Siemens-Fenster (Bild: Siemens)

Bahn: Siemens verbessert Internet im Zug mit Funklochfenstern

Siemens-Fenster
Siemens-Fenster (Bild: Siemens)

Mobilfunkempfang in der Bahn soll durch neue Fenster von Siemens besser werden. Die Scheiben tragen eine elektrisch leitende, transparente Schicht aus Metallen oder Metalloxiden mit Löchern. Doch es gibt noch weitere Störfaktoren.

Forscher von Siemens haben Scheiben mit einer frequenzselektiven Beschichtung entwickelt, um den Mobilfunkempfang in Zügen zu verbessern. Das gab der Technologiekonzern bekannt. Ein Hindernis für Funkempfang sind Fensterscheibenbeschichtung für Wärme- und Sonnenschutz der Züge, die auch alle sonstigen elektromagnetischen Wellen reflektieren.

Anzeige

Der Waggon wirke so wie ein Faraday'scher Käfig. Dazu kommt das hohe Tempo der Züge, was ein ständiges Handover zwischen den Mobilfunkzellen erfordert. Die Erfolgsrate beim Aufbau von Internetseiten liegt je nach Netzanbieter nur bei 41 bis 65 Prozent.

"Die Fensterscheiben sind mit einer elektrisch leitenden, transparenten Schicht aus Metallen oder Metalloxiden versehen. Entlang von Linien in einer speziellen Struktur wird mittels Laser die metallische Beschichtung der Scheibe verdampft. Dadurch können Funksignale in bestimmten Frequenzbereichen ungehindert passieren, während Funksignale mit anderer Frequenz gedämpft werden", erklärte Lukas W. Mayer, Projektleiter bei Siemens.

Die Idee ist nicht neu, doch bisherige Lösungen hatten den Nachteil, dass sie nur in einem schmalen Frequenzbereich gut wirksam waren. Nach den Worten von Mayer hätten Messungen mit einem modifizierten ÖBB Railjet ergeben, dass sich mit dem Siemens-Fenster die Zeitdauer, in der ein guter 4G-Empfang verfügbar ist, um 33 Prozent erhöht.

Frequenzbereich von 700 Megahertz bis 3.5 Gigahertz

Die geringe Durchgangsdämpfung der Scheiben liege über einem Frequenzbereich von 700 Megahertz bis 3.5 Gigahertz. "Sie sind zwar in der Anschaffung teurer, bringen aber im Vergleich zu In-Train-Repeatern langfristig eine nennenswerte Einsparung", sagte Mehrdad Madjdi von der Siemens-Division Mobility.

Die Struktur sei laut Siemens mit freiem Auge kaum sichtbar. Ihren ersten Einsatz haben die Zugscheiben im regulären Fahrgastbetrieb ab Ende 2018 in den Zügen des Rhein-Ruhr-Express (RRX) in Deutschland.


eye home zur Startseite
Lala Satalin... 28. Jun 2016

Nope. Wo außen (für Smartphones) kein Empfang außen ist, wird auch mit durchlässigen...

grumbazor 23. Jun 2016

wärmeschutz? Gibts da keine elegantere Lösung?

Eheran 23. Jun 2016

Meinst du etwa das ausschließlich leitende Materialien Licht absorbieren? Also dass...

asa (Golem.de) 23. Jun 2016

Vielen Dank, sie haben völlig recht. Während es in der Nachricht stimmt, habe ich es in...

Lala Satalin... 23. Jun 2016

Es fehlen halt Repeater - oder sie fallen andauernd aus. In der U-Bahn habe ich unten...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stuttgart
  2. Kistler Instrumente GmbH, Sindelfingen bei Stuttgart
  3. PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG, Blomberg
  4. Sparkassen DirektVersicherung AG, Düsseldorf


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 57,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 109,99€/119,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 5,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Mobilfunk

    Leistungsfähigkeit der 5G-Luftschnittstelle wird überschätzt

  2. Drogenhandel

    Weltweit größter Darknet-Marktplatz Alphabay ausgehoben

  3. Xcom-2-Erweiterung angespielt

    Untote und unbegrenzte Schussfreigabe

  4. Niantic

    Das erste legendäre Monster schlüpft demnächst in Pokémon Go

  5. Bundestrojaner

    BKA will bald Messengerdienste hacken können

  6. IETF

    DNS wird sicher, aber erst später

  7. Dokumentation zum Tor-Netzwerk

    Unaufgeregte Töne inmitten des Geschreis

  8. Patentklage

    Qualcomm will iPhone-Importstopp in Deutschland

  9. Telekom

    Wie viele Bundesfördermittel gehen ins Vectoring?

  10. IETF

    Wie TLS abgehört werden könnte



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Razer Lancehead im Test: Drahtlose Symmetrie mit Laser
Razer Lancehead im Test
Drahtlose Symmetrie mit Laser
  1. Razer Blade Stealth 13,3- statt 12,5-Zoll-Panel im gleichen Gehäuse
  2. Razer Core im Test Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  3. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

  1. Re: Gibt nur 4 sinnvolle Zahlungsarten...

    mbirth | 22:35

  2. Re: Wurde überhaupt schon jemand damit infiziert?

    FreiGeistler | 22:27

  3. Re: Stark angelehnt am LEDmePlay

    derdiedas | 22:19

  4. Re: warum ist sofortueberweisung überhaupt am Markt?

    My1 | 22:18

  5. Re: Und wieder eine neue Insel..

    MysticaX | 22:15


  1. 19:00

  2. 18:52

  3. 18:38

  4. 18:30

  5. 17:31

  6. 17:19

  7. 16:34

  8. 15:44


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel