BAE Strix: X-Wing-Militärdrohne startet aus der Hocke
BAE hat die Strix vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) , eine Drohne mit vier Propellern. Anders als ein Quadcopter sitzt die Drohne nicht waagerecht auf dem Boden.
Sie kann vertikal gestartet und gelandet werden, ohne dass eine Landebahn benötigt wird; die Aufwärtsneigung in Ruhestellung ermöglicht es, sich auf die Hinterräder zu stellen und von dieser Position aus abzuheben und zu landen.
Von vorne betrachtet erinnert die Konstruktion ein bisschen an einen X-Wing-Jäger aus dem Star-Wars-Universum. An den vier Flügelspitzen sind allerdings Propeller angebracht. Zudem gibt es natürlich keine Kabine und die Ausleger sind versetzt angebracht.
Die in Australien entwickelte Strix lässt sich so zusammenfalten, dass sie in einen Schiffscontainer passt. Sie kann eine Nutzlast von 160 kg über 800 km transportieren, teilte der Hersteller mit. Die Strix wurde auf der australischen Avalon Air Show(öffnet im neuen Fenster) präsentiert.
BAE entwickelte die Drohne in Zusammenarbeit mit dem australischen Unternehmen Innovaero und beschreibt sie als Multidomänen- und Mehrzweck-Flugkörper. Damit können Aktionen wie Luft-Boden-Angriffe sowie Flüge zur Überwachung und Aufklärung durchgeführt werden. Die Drohne soll auch als Flügelmann (Wingman) für Helikopter eingesetzt werden können.
Die Strix könne bereits 2026 einsatzbereit sein, teilte Ben Hudson, Chef von BAE Systems Australia, mit. BAE Systems Australia kann auf eine lange Geschichte in der Entwicklung autonomer Systeme auf der ganzen Welt zurückblicken, darunter die unbemannten autonomen Demonstrationsflugzeuge Taranis und Mantis. Das Strix VMS steuert bereits Plattformen, darunter den M113 für das autonome Systemprogramm der australischen Armee und die MQ-28 Ghost Bat Drohne für das Autonomieprogramm der Royal Australian Air Force.
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