Bad News: Browsergame soll Mechanismen von Fake News erklären

Lügen verbreiten und dennoch mit Erfolg in sozialen Netzwerken: Ein kostenloses Browsergame namens Bad News möchte die Taktiken von Fake News erklären. Nutzer sollen sich so besser vor Manipulation schützen können.

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Bad News soll die Funktionsweise von Fake News erklären.
Bad News soll die Funktionsweise von Fake News erklären. (Bild: DROG)

"Jahrelanges Essen von Supermarktgemüse verursacht Magenprobleme": Mit dieser - natürlich frei erfundenen - Schlagzeile können Nutzer im Browsergame Bad News mal eben fast hundert fiktive Follower sammeln. Das Spiel wurde von Wissenschaftlern der Universität Cambridge gemeinsam mit niederländischen Journalisten entwickelt. Es soll auf spielerische Art die Taktiken für das Verbreiten von Fake News erklären.

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Im November 2017 ist eine niederländische Ausgabe von Bad News online gegangen, seit Februar 2018 ist eine englischsprachige Fassung im Netz verfügbar. Weitere Versionen sollen folgen. Ob es auch eine deutsche geben wird, ist unklar. Die Macher wollen sich zuerst um Länder kümmern, die besonders von Fake News betroffen sind, etwa die Ukraine.

Anwender müssen nicht viel mehr machen, als in einem Frage- und Antwort-Spiel die Wahl zu treffen, mit welchen Verschwörungstheorien oder sonstigen Falschmeldungen sie in sozialen Netzwerken möglichst viele Follower bekommen. Gut funktionieren etwa emotionale Schlagzeilen und Beiträge, oder solche mit starkem persönlichem Bezug - etwa die Sache mit dem Supermarktgemüse.

  • Bad News (Bild: DROG / Screenshot: Golem.de)
  • Bad News (Bild: DROG / Screenshot: Golem.de)
  • Bad News (Bild: DROG / Screenshot: Golem.de)
  • Bad News (Bild: DROG / Screenshot: Golem.de)
  • Bad News (Bild: DROG / Screenshot: Golem.de)
Bad News (Bild: DROG / Screenshot: Golem.de)

Besonders effektiv sind auch das Eröffnen von Blogs mit möglichst marktschreierischen Lügen, sowie das Nachmachen von Politikern und anderen Entscheidern, etwa mit leicht abgeänderten Namen. Bad News ist kostenlos, auch eine Anmeldung oder das Hinterlegen von Daten sind nicht nötig. Das Spiel läuft im Browser, und zwar sowohl auf dem Desktop als auch auf mobilen Endgeräten.

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Ob das Spiel seine beabsichtigte Wirkung entfaltet, überprüfen die Wissenschaftler mit einer Umfrage direkt nach dem Spielstart, deren Ergebnisse mit einer deutlich später durchgeführten zweiten Umfrage verglichen wird. Wer mag, kann diese Befragungen mit einem Klick überspringen.

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HubertHans 22. Feb 2018

Nein. Mann schaue mit Sachverstand. CNN und MSNBC fallen mit einer sehr einseitigen und...

Dungeon Master 22. Feb 2018

Das glaube ich nicht. Menschen, die nicht hinterfragen, gab es immer in ähnlichen...

Trockenobst 22. Feb 2018

Spiegel: Scharping warnt vor "lebensgefährlichem" Nein zur GroKo Stern: Bei Klick auf...

Nebu2k 22. Feb 2018

Wie sind eure Highscores? Meiner ist 8796.



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