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Backups und Fotos: iCloud bekommt mehr Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Apple führt neue Funktionen für die iCloud ein, darunter Unterstützung für Hardware-Sicherheitsschlüssel und E2E-Verschlüsselung.
/ Andreas Donath
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Apple will die Cloud sicherer machen. (Bild: Bild: KI-generiert mit Dall-E/Andreas Donath)
Apple will die Cloud sicherer machen. Bild: Bild: KI-generiert mit Dall-E/Andreas Donath

Apple bringt drei neue Sicherheitsfunktionen zum Thema Cloud(öffnet im neuen Fenster) auf den Markt. Die iMessage-Kontaktverifizierung soll sicherstellen, dass Nutzer nur mit den Personen kommunizieren, mit denen sie es beabsichtigen. Die Funktion Security Keys für Apple ID ermöglicht es, Security-Token einzusetzen, um sich bei mit dem Apple-ID-Account anzumelden. Auch die Daten von Backups, Fotos und Notizen können mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung versehen werden.

Einem Screenshot von Apple zufolge sind diese Kategorien abgedeckt, wenn Nutzer den erweiterten Datenschutz aktivieren: Backups, Nachrichten-Backups, iCloud Drive, Notizen, Fotos, Erinnerungen, Safari-Lesezeichen, Siri-Shortcuts, Sprachnotizen und Wallet-Inhalte. Diese können dann Ende-zu-Ende verschlüsselt werden.

Teilnehmer des Apple-Beta-Programms in den USA können die Advanced Data Protection aktivieren. Die Funktion soll Ende 2022 für alle US-Nutzer verfügbar sein und Anfang 2023 weltweit eingeführt werden. Das Wall Street Journal berichtete(öffnet im neuen Fenster) zudem, dass Apple seine umstrittenen Pläne zum Scannen von Bildern von sexuellem Kindesmissbrauch in den iCloud-Konten der Nutzer aufgegeben habe.

"Wir bei Apple setzen uns unermüdlich dafür ein, unseren Nutzern die beste Datensicherheit der Welt zu bieten. Wir identifizieren und entschärfen ständig neue Bedrohungen für ihre persönlichen Daten auf dem Gerät und in der Cloud" , sagte Craig Federighi, Senior Vice President of Software Engineering bei Apple.

Darüber hinaus verbessert Apple die Sicherheit von iMessage mit der Contact Key Verification, die Nutzer warnen kann, wenn Angreifer versuchen, Chats ausspähen. Für noch mehr Sicherheit können Nutzer einen Kontaktverifizierungscode persönlich, per Facetime oder über einen anderen sicheren Anruf vergleichen, um zu prüfen, ob sie mit dem gewünschten Gegenüber kommunizieren.

Mit Security Keys haben Nutzer die Möglichkeit, Hardware-Token von Drittanbietern für eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zu verwenden. Welche Schlüssel kompatibel sind, schrieb Apple bisher nicht. In einem Screenshot wird ein NFC-basierter Schlüssel erwähnt. Wann die Unterstützung für die Tokens und die verbesserte Kontaktschlüsselverifizierung bei iMessage kommen, ist ebenfalls noch unbekannt.


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