Back-up-Plan: Veeam entlässt 300 Angestellte und will 500 neue einstellen

Entlassungen auf der einen Seite, Neueinstellungen auf der anderen - so startet das Back-up-Unternehmen Veeam ins Jahr 2024. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte den Abbau von 300 Stellen vergangene Woche dem Online-Magazin CRN(öffnet im neuen Fenster) . Welche Bereiche genau betroffen sein werden, teilte Veeam allerdings nicht mit.
Im gleichen Zuge hieß es auch, man wolle im laufenden Jahr rund 500 neue Stellen für Engineering und Entwicklung schaffen. Man gebe keine vertraulichen Geschäftspläne bekannt, könne aber mitteilen, in einigen Bereichen verstärkt Personal einstellen zu wollen, während andere Funktionen aufgeben werden sollen.
"Wie jedes erfolgreiche Unternehmen trifft auch Veeam während der jährlichen Planung Entscheidungen, um Investitionsbereiche zu priorisieren, die die Entwicklung des Unternehmens und des Marktes widerspiegeln" , sagte Veeams COO Matthew Bishop. Das Hauptaugenmerk liege vorerst darauf, "die von den Veränderungen betroffenen Veeam-Mitarbeiter bestmöglich zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, ihre nächste Karrierechance zu finden."
Während die Technik ausgebaut werden soll, scheinen besonders Verwaltung, Vertrieb und Marketing vom Stellenabbau betroffen zu sein, wie laut CNC aus Linkedin-Beiträgen von betroffenen Veeam-Beschäftigten hervorgeht. Zuletzt hatten auch andere Unternehmen wie Cloudflare ihre Vertriebsabteilung ausgedünnt . Auch Google baute Hunderte weitere Stellen(öffnet im neuen Fenster) in seinen Vermarktungsteams ab.
Das US-amerikanische Unternehmen mit Niederlassung in der Schweiz bietet Datensicherungslösungen an. Im Jahr 2020 wurde Veeam für 5 Milliarden US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) von der Kapitalbeteiligungsgesellschaft Insight Partners übernommen. Insgesamt beschäftigt Veeam momentan rund 5.000 Angestellte.



