Abo
  • Services:
Anzeige
Sonys neue Z-Serie bietet eine direkte Ansteuerung der LEDs der Hintergrundbeleuchtung.
Sonys neue Z-Serie bietet eine direkte Ansteuerung der LEDs der Hintergrundbeleuchtung. (Bild: Sony)

Backlight Master Drive: Sonys Fernseher steuert LEDs einzeln an

Sonys neue Z-Serie bietet eine direkte Ansteuerung der LEDs der Hintergrundbeleuchtung.
Sonys neue Z-Serie bietet eine direkte Ansteuerung der LEDs der Hintergrundbeleuchtung. (Bild: Sony)

Sonys neuer 4K-Fernseher der Z-Serie - Ultra HD wird gar nicht erst erwähnt - bietet HDR-Technik mit einer besonderen Ansteuerung der Lichteinheiten. Statt kleine Zonen entsprechend dem HDR-Material anzusprechen, werden die LEDs einzeln gesteuert.

Sonys neuer Fernseher der Z-Serie, genauer ZD9, verzichtet auf zonenbasiertes Local Dimming. Stattdessen wird mit der Backlight Master Drive genannten Technik jede LED einzeln angesteuert. Das hat in der Theorie den Vorteil, dass beispielsweise in einem Sternenhimmel trotz High-Dynamic-Range-Daten vom Zuspieler (HDR) auch ein kleiner Stern sehr hell leuchten kann, ohne dass die Schwarzwerte zu Grauwerten werden. Zudem will Sony dank guter Optik auch die Streuung von Licht im Panel besser vermeiden.

Anzeige

Material, das diese Eigenschaft gut nutzen kann, ist aber nicht das Regelprogramm im Fernsehen. Besonders zur Geltung kommen dürfte die LED-Steuerung bei Science-Fiction-Filmen oder Astronomie-Dokumentationen - derartiges in HDR vorliegendes Material ist allerdings noch selten.

  • Sony Bravia ZD9 (Bild: Sony)
  • Sony Bravia ZD9 (Bild: Sony)
  • Sony Bravia ZD9 (Bild: Sony)
  • Sony Bravia ZD9 (Bild: Sony)
  • Sony Bravia ZD9 (Bild: Sony)
Sony Bravia ZD9 (Bild: Sony)

Die Geräte der Z-Serie sind Sonys neue High-End-Fernseher, von denen zunächst drei Modelle erscheinen: mit 65, 75 und 100 Zoll Bildschirmdiagonale. Kompakte Geräte mit der Ausstattung gibt es nicht. Nicht nur HDR und präzise Ansteuerung gehören zur Ausstattung, sondern auch eine 4K-Auflösung.

Eigentlichhandelt es sich bei dem Gerät um einen Ultra-HD-Fernseher. Sony verzichtet in seiner Ankündigung aber auf die Nennung von Ultra HD oder gar Ultra HD Premium, obwohl das Unternehmen Teil der Logoförderung ist.

Die Auflösung liegt bei den zu erwartenden 3.840 x 2.160 Pixeln. Sony gibt als Maximum 4K/60p an, Helligkeitswerte werden nicht genannt. Die HDR-Fähigkeit geht aber auf das Stromkostenbudget. Die Leistungsaufnahme gibt Sony mit 210 Watt im Heimbetrieb an (PDF-Datenblatt, 65 Zoll).

In Geschäften wird der Fernseher aus Demonstrationsgründen noch mehr Leistung aufnehmen, nämlich 347 Watt. Beim 75-Zoll-Modell (PDF- Datenblatt, 75 Zoll ) steigen die Werte auf 259 beziehungsweise 453 Watt. Das 100-Zoll-Modell liegt bei 413 und 792 Watt (PDF-Datenblatt, 100 Zoll ).

Alle Fernseher-Modelle haben vier HDMI-2.0a-Anschlüsse mit HDCP 2.2. Einer der Anschlüsse unterstützt den Audio Return Channel des HDMI-Standards. Zudem haben die Geräte unter anderem auch noch eine Scart-Buchse sowie drei USB-Anschlüsse und einen Subwoofer-Ausgang. Zudem sind sie mit rund 8 bis 10 cm je nach Modell vergleichsweise dick, was allerdings an der direkten Hintergrund-Beleuchtung liegt und bei LED-HDR-Fernsehern nicht ungewöhnlich ist. WLAN und Ethernet sind integriert. Es fehlen aber Detailangaben.

Als Betriebssystem wird Android TV eingesetzt. Google Cast ist ebenfalls möglich. Zudem ist ein DVB-T2-Empfänger verbaut, über den Full-HD-Programme empfangen werden können, die der Fernseher entsprechend auf die Panel-Auflösung hochskaliert.

Die ZD9-Serie gehört zu den teureren Fernsehern. Das 65-Zoll-Modell wird rund 5.000 Euro kosten. Für 8.000 Euro gibt es 10 Zoll mehr. Beide Geräte sollen zur Ifa 2016 in Berlin im September ausgeliefert werden. Richtig teuer wird das 100-Zoll-Modell. Der Preis liegt bei stolzen 70.000 Euro. Das Gerät kann zudem erst ab November geliefert werden.


eye home zur Startseite
Dwalinn 22. Jul 2016

+1 Da ich meinen TV nur selten benütze lohnt sich leider der Wechsel einfach nicht für...

Dwalinn 22. Jul 2016

Wurde das einbrennen eigentlich schon vollkommen in den griff bekommen bei den normalen...

Achranon 21. Jul 2016

bringt das leider nichts. Damit meine ich das bei jedem vertikalen Kameraschwenk das Bild...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Aareon Deutschland GmbH, Leipzig, Dortmund
  2. WESTPRESS GmbH & Co. KG Werbeagentur, Hamm
  3. Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main
  4. Landesbetrieb IT.Niedersachsen, Hannover


Anzeige
Top-Angebote
  1. 299,00€ statt 399,00€
  2. 66,90€ statt 89,90€
  3. 49,99€ statt 64,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Interview auf Youtube

    Merkel verteidigt Ziel von 1 Million Elektroautos bis 2020

  2. Ransomware

    Not-Petya-Angriff kostet Maersk 200 Millionen US-Dollar

  3. Spielebranche

    Mikrotransaktionen boomen zulasten der Kaufspiele

  4. Autonomes Fahren

    Fiat Chrysler kooperiert mit BMW und Intel

  5. Auto

    Toyota will Fahrzeugsäulen unsichtbar machen

  6. Amazon Channels

    Prime-Kunden erhalten Fußball-Bundesliga für 5 Euro im Monat

  7. Dex-Bytecode

    Google zeigt Vorschau auf neuen Android-Compiler

  8. Prozessor

    Intels Ice Lake wird in 10+ nm gefertigt

  9. Callya Flex

    Vodafone eifert dem Congstar-Prepaid-Tarif nach

  10. Datenbank

    MongoDB bereitet offenbar Börsengang vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Breitbandausbau auf Helgoland: Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
Breitbandausbau auf Helgoland
Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
  1. Provider Dreamhost will keine Daten von Trump-Gegnern herausgeben
  2. Home Sharing Airbnb wehrt sich gegen Vorwürfe zu Großanbietern
  3. Illegale Waffen Migrantenschreck gibt es wieder - jetzt als Betrug

Google Home auf Deutsch im Test: "Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
Google Home auf Deutsch im Test
"Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
  1. Kompatibilität mit Sprachassistenten Trådfri-Update kommt erst im Herbst
  2. Smarte Lampen Ikeas Trådfri wird kompatibel mit Echo, Home und Homekit
  3. Lautsprecher-Assistent Google Home ab 8. August 2017 in Deutschland erhältlich

Mercedes S-Klasse im Test: Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
Mercedes S-Klasse im Test
Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
  1. 3M Verkehrsschilder informieren autonom fahrende Autos
  2. Waymo Autonomes Auto zerstört sich beim Unfall mit Fußgängern
  3. Mobileye Intel will 100 autonom fahrende Autos auf die Straßen lassen

  1. Re: Wieso immer leichter und dünner?

    ldlx | 19:26

  2. Was ist das für 1 Titel?

    obermeier | 19:25

  3. Re: Abstimmung mit den Füßen

    DeathMD | 19:24

  4. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    thinksimple | 19:24

  5. Re: traurige entwicklung

    Umaru | 19:23


  1. 16:57

  2. 16:25

  3. 16:15

  4. 15:32

  5. 15:30

  6. 15:02

  7. 14:49

  8. 13:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel