Entwickler in der Rüstungsindustrie: Kubernetes für den Krieg
Rüstungsunternehmen suchen Softwareentwickler. Die Jobs wirken oft gewöhnlich, doch ihr Code kann Panzer, Drohnen oder Sensorik einsatzfähig machen.
Kubernetes, Openshift, Docker, CI/CD, Devsecops: Die Begriffe in einer Hensoldt-Stellenanzeige klingen nach gewöhnlichem Plattformengineering. Doch die Software soll helfen, die Einsatzbereitschaft moderner Defence-Systeme im Feld zu sichern.
Genau in diesem Bruch liegt die moralische Frage moderner Rüstungssoftware. Ein Cluster ist kein Waffensystem, eine REST-API auch nicht. Aber solche Bausteine können militärische Systeme vernetzen, Wartung planbarer machen und Einsatzbereitschaft erhöhen. Wie erkennt man als Entwickler, ob man noch allgemeine IT baut oder bereits Teil einer militärischen Wirkungskette wird?