Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Blue Prince, Promise Mascot Agency, Repo, Megabonk und Rythm Doctor

Blue Prince: königlich knobeln

Das Debütspiel des US-Solo-Entwicklers Tonda Ros ist ein Unikat, das noch lange im Gedächtnis bleiben wird: In einem sich jeden Tag verändernden Haus suchen wir nach dem geheimnisvollen letzten Raum.

Originelles Puzzle-Gameplay, tausend Geheimnisse und erstaunliche Spieltiefe haben Blue Prince(öffnet im neuen Fenster) aus dem Stand in den Olymp der Rätsel-Games katapultiert. Ein kleines Games-Kunstwerk für die Ewigkeit.

Erhältlich für Windows-PC, MacOS, Playstation 5 und Xbox Series X/S; rund 30 Euro.

Promise Mascot Agency: Monster mit Herz

Als abgehalfterter Yakuza, ein Mitglied der japanischen Mafia, betreiben wir in einem Dorf in der Provinz eine Escort-Agentur der besonderen Art. Die "Maskottchen" , die wir in Promise Mascot Agency(öffnet im neuen Fenster) zu diversen Aufträgen losschicken, sind seltsame Monsterwesen mit Herz und Charakter.

Die extrem schräge Mischung aus Open-World-Game, Visual Novel und Management-Game ist ein umwerfend sympathischer Pflichtkauf für Japanophile und Fans des seltsamen Humors.

Erhältlich für Windows-PC, Playstation 5, Xbox Series X/S und Nintendo Switch; rund 25 Euro

Peak, Repo und RV There Yet: drei Casualgames

Hier werden drei Spiele zusammengefasst, denn: 2025 war das Jahr des sogenannten "Friendslop" . Gemeint sind kleine, einfach gemachte Koop-Multiplayerspiele mit wechselnden Aufgaben.

Solche Titel begeisterten 2025 weltweit mehr Menschen als je zuvor. Fast 20 Millionen Verkäufe für das Horror-Comedy-Game Repo(öffnet im neuen Fenster) , 15 Millionen für das Bergsteiger-Drama Peak(öffnet im neuen Fenster) , und auch die Wohnmobil-Odyssee RV There Yet?(öffnet im neuen Fenster) konnte bereits wenige Wochen nach dem Release im Oktober 2025 mehr als vier Millionen Menschen begeistern. Gemeinsam ist eben alles lustiger!

Alle erhältlich für Windows-PC. Peak und RV There Yet? und 8 Euro, Repo rund 10 Euro.

Megabonk: schöne Suchtgefahr!

Sieht nach nicht viel aus, ist aber gefährlich suchterregend: Megabonk(öffnet im neuen Fenster) verlegt das Spielprinzip des Kultspiels Vampire Survivors einfach in die dritte Dimension, packt jede Menge schräge Spielfiguren dazu und erobert die Gameswelt.

Um ein Haar hätte das Millionen-Phänomen des Herbstes auch bei den Game Awards mitgemischt, allerdings verweigerte dessen Entwickler mit Verweis auf frühere Spiele dankend die Nominierung als Best Newcomer. Diese Ehrlichkeit bescherte ihm viele Sympathien in der Community und mutmaßlich weitere Verkäufe. Was Megabonk angeht, sei hier noch gewarnt: Es droht Zeitverlust!

Erhältlich für Windows-PC; rund 10 Euro.

Rhythm Doctor: Herz im Takt

Es passiert nicht oft, dass die letzten Tage des Jahres noch Kandidaten aufs (Indie-)Game des Jahres bringen, aber hier ist es der Fall: Dieses nach fünf Jahren Early Access final erschienene, trügerisch simpel aussehende Pixelgame ist vielleicht eins der besten Rhythm-Games aller Zeiten.

Als Herzspezialist kämpft man in Rhythm Doctor(öffnet im neuen Fenster) mit nur einem einzigen Interaktions-Button in herausfordernden Rhythmustests um Patientenleben. Klingt dramatisch, ist aber so voller Charme und vor allem genialem Musik-Gameplay, dass wir dem Geheimtipp den Späteinstieg in die Top Ten des Jahres noch redlich gönnen.

Erhältlich für Windows-PC und Xbox Series X/S; rund 20 Euro.


Relevante Themen