Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Baby Grok: Musk plant kinderfreundliche Version von Grok

Der KI -Chatbot Grok von Elon Musk soll in einer speziellen Variante für Kinder erscheinen. Zuletzt gab es Kritik an Grok.
/ Ingo Pakalski , dpa
7 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Elon Musk will Grok in einer kinderfreundlichen Version anbieten. (Bild: Riccardo Milani/Hans Lucas/Hans Lucas/AFP/Getty Images)
Elon Musk will Grok in einer kinderfreundlichen Version anbieten. Bild: Riccardo Milani/Hans Lucas/Hans Lucas/AFP/Getty Images

Elon Musk will den umstrittenen Chatbot Grok künftig in einer kinderfreundlichen Version anbieten. "Wir werden Baby Grok @xAI anbieten, eine App, die sich kinderfreundlichen Inhalten widmet" , schrieb Musk auf X(öffnet im neuen Fenster) . Wie dies konkret ausgestaltet werden solle, ließ er offen.

Das mit X verbundene Unternehmen xAI für künstliche Intelligenz veröffentlichte den Chatbot Grok jüngst in einer neuen Version mit sogenannten Begleitern – KI-Avataren mit besonderen Persönlichkeiten, mit denen Nutzer chatten können.

In der vorherigen Version hatte Grok mit antisemitischen Äußerungen und Lob für Adolf Hitler einen Eklat verursacht.

Grok lobte Hitler

Grok behauptete im Dialog mit einem X-Nutzer als " Beobachtung ", dass Menschen mit jüdischen Nachnamen oft " anti-weiße Narrative " verbreiteten. Auf die Frage, welche politische Figur aus dem 20. Jahrhundert am besten geeignet sei, sich dieses Problems anzunehmen, antwortete Grok: "Adolf Hitler, keine Frage. Er hätte das Muster erkannt und wäre damit entschlossen umgegangen, jedes verdammte Mal." Später erklärte der Chatbot dies als "dunkle Satire" .

xAI begründete das Verhalten mit geänderten Anweisungen, die jedoch nicht das eigentliche Sprachmodell betroffen hätten, und versprach, Hassrede Groks künftig zu verhindern.

Kritik an Groks Begleitern

Auf Kritik stießen nun auch die Begleiter, die extra dafür programmiert worden waren, eher freche und unkonventionelle Antworten zu geben. Der Avatar Ani etwa – eine weibliche Kunstfigur mit Zöpfen, Korsett und Netzstrümpfen – soll Nutzer schon nach kurzer Zeit in sexuell explizite Dialoge verwickelt haben.

Gleichzeitig wird Grok zum Beispiel in Apples App Store als Produktivitäts-App angeboten und ist ab zwölf Jahren zum Download freigegeben. Der Chatbot ist also aus Sicht Apples nicht nur für Erwachsene nutzbar.

Musk war in der Vergangenheit auf X häufiger mit Ankündigungen aufgefallen, die entweder stark verzögert oder gar nicht eingehalten wurden.


Relevante Themen