Babelfisch: Ohrstöpsel als Universalübersetzer

Wäre es nicht schön, alle Menschen auf der Welt unabhängig von ihrer Sprache zu verstehen und mit ihnen sprechen zu können? Genau das soll der Pilot von Waverly Labs ermöglichen: Der Ohrstöpsel soll ein Universalübersetzer werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Kopfhörer sind per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden.
Die Kopfhörer sind per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. (Bild: Waverly Labs)

Das Startup Waverly Labs plant einen Kopfhörer samt Mikrofonen, der aufgezeichnete Gespräche direkt in die Zielsprache übersetzen kann. So sollen sich zwei Personen miteinander unterhalten können, obwohl sie die Sprache des Gegenübers nicht beherrschen.

  • Pilot (Bild: Waverly Labs)
  • Pilot (Bild: Waverly Labs)
Pilot (Bild: Waverly Labs)
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Die Spracherkennung und Übersetzungsleistung soll ein Clouddienst realisieren. Die Kopfhörer sind dazu per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden, das die Internetverbindung herstellt. Das Nutzerpaar muss jeweils einen der Ohrstöpsel benutzen.

Nach Angaben des Startups sollen zunächst die Sprachen Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch übersetzt werden können. Weitere Sprachen sollen folgen, müssen aber separat gekauft werden.

Die Finanzierung des Piloten soll per Crowdfunding realisiert werden. Das Ohrhörerpaar soll anfänglich 129 US-Dollar kosten. Das Projekt soll ab 24. Mai 2016 online gehen. Im Handel sollen die Übersetzungskopfhörer rund 300 US-Dollar kosten.

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Auch wenn sich die Idee fantastisch anhört: Sie dürfte mit den Schwächen aktueller Spracherkennungssoftware und Übersetzungsalgorithmen zu kämpfen haben. Selbst rein textbasierte Maschinenübersetzer liefern bei komplexen Texten allenfalls grobe Orientierungshilfen. Kommen noch fehlerhaft erkannte Wörter dazu, dürfte das Chaos perfekt werden.

Hoffnungslos ist das Unterfangen aber nicht, wie Microsofts Skype-Übersetzungsprogramm Translator zeigt. Damit können Anwender untereinander in natürlicher Sprache kommunizieren, auch wenn sie die Sprache des Gegenübers nicht verstehen. Das funktioniert mit Hilfe einer Spracherkennungs- und Sprachsynthesefunktion, zwischen die ein Übersetzungsprogramm geschaltet ist. Skype zeigte das Programm in einer Vorabversion, die allerdings je nach Komplexität der Sprache bei einem Test von Golem.de teilweise lustige Ergebnisse erzeugte.

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Bankai 24. Mai 2016

Ganz im Gegenteil, die Cloud-Revultion steht erst noch bevor. Erst jetzt fangen mehr und...

jude 23. Mai 2016

So weit denken die Urheber dieser inovativen Eigenheim-Finanzierung nicht...

motzerator 21. Mai 2016

Deren Effizienz gerade bei Sprache lassen aber sehr zu wünschen übrig. Die entwickeln...

gakusei 20. Mai 2016

... also ich mit Computerlinguistik-Hintergrund sehe da schon so manche Probleme. Das...



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