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Azure und Office 365: Microsoft macht weiter Milliarden Dollar mit der Cloud

Microsofts neuer Erfolgskurs ist ungebrochen. Wieder legt der frühere Anbieter von Windows und Office auf DVD ausschließlich in seinem neuen Wachstumsfeld Cloud zu.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft-Gebäude in Los Angeles in Kalifornien
Microsoft-Gebäude in Los Angeles in Kalifornien (Bild: Lucy Nicholson/Reuters)

Microsoft hat erneut sehr gute Quartalsergebnisse vorgelegt. Das Wachstum basierte wieder stark auf Azure, Microsofts wichtigstem Cloud-Angebot, und Office 365, der Onlineversion der Büroanwendung des Softwarekonzerns. Wie der Konzern am 26. Oktober 2017 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekanntgab, wuchs der Umsatz mit Azure Infrastructure Services um 90 Prozent und von Office 365 um 42 Prozent. Genaue Umsatzzahlen legte Microsoft für die Bereiche nicht vor.

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Um die Cloud-Produkte anzubieten, muss Microsoft stark in Rechenzentren investieren. In dem Berichtszeitraum gab Microsoft 2,7 Milliarden US-Dollar aus, ein großer Teil davon dürfte in Rechenzentren gegangen sein. Ein Jahr zuvor lagen die Ausgaben bei 2,3 Milliarden US-Dollar.

Microsoft: PCs weiter im Rückgang

Der Bereich More Personal Computing, zu dem Windows und das zusammenbrechende Geschäft mit Microsoft-Smartphones gehört, stagnierte bei 9,4 Milliarden US-Dollar. Angaben zum Umsatz mit dem Betriebssystem Windows wurden nicht gemacht. Anfang Oktober erklärte die Marktforschung von IDC (International Data Corp.), dass der PC-Absatz weltweit um 0,5 Prozent zurückging. Weltweit wurden im dritten Quartal dieses Jahres 67 Millionen PCs verkauft - dies entspricht 3,6 Prozent weniger als im dritten Quartal 2016, ergaben die vorläufigen Berechnungen des IT-Research- und Beratungsunternehmens Gartner. Dies war das zwölfte Quartal in Folge, in denen die PC-Auslieferungen rückläufig sind.

Microsoft erwirtschaftete einen Gewinn von 6,58 Milliarden US-Dollar (84 Cent pro Aktie). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn bei 5,67 Milliarden US-Dollar (72 Cent pro Aktie).

Der Umsatz wuchs auf 12 Prozent auf 24,54 Milliarden US-Dollar.

Die Analysten hatten einen Gewinn von nur 72 Cent pro Aktie berechnet, beim Umsatz lag ihre Prognose bei nur 23,56 Milliarden US-Dollar.



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Anonymer Nutzer 27. Okt 2017

Finde Cloud für egal was schon immer teuer, es sei denn man muss ständig skalieren oder...

FreiGeistler 27. Okt 2017

Vermutlich nicht. Nach der berühmten 80/20-Regel, hat MS Office die 20% spätestens seit...

derdiedas 27. Okt 2017

Office 365, Azure und OneDrive. Der größte Batzen aber ist Office 365 für Unternehmen...

Nico82x 27. Okt 2017

Du hast offensichtlich keinerlei Sachverstand für Ökonomie. Müssten deiner Ansicht nach...


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