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Azure Percept: Microsoft bietet Bilderkennung und KI mit wenigen Klicks

Azure Percept ist eine neue Edge-Plattform, mit der vortrainierte oder eigene KI-Modelle möglichst einfach genutzt werden sollen.
/ Oliver Nickel
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Microsoft kooperiert mit Unternehmen wie Asus, um Sensoren für Percept anzubieten. (Bild: Microsoft)
Microsoft kooperiert mit Unternehmen wie Asus, um Sensoren für Percept anzubieten. Bild: Microsoft

Microsoft stellt jedes Jahr neue Funktionen für die Cloud-Plattform Azure vor. Das ist 2021 keine Ausnahme. Dabei gibt es ein komplett neues Produkt. Azure Percept(öffnet im neuen Fenster) soll KI-Funktionen für Edge-Computing freischalten und diese möglichst einfach erreichbar machen.

Dabei handelt es sich um eine Plattform, die Software und Hardware umfasst. Microsoft zeigt etwa einen Audiosensor, ein Trusted Platform Module als Sicherheitsebene und einen Bildprozessor. Das Unternehmen kooperiert mit Hardwareherstellern wie Asus, um Edge-Sensoren anbieten zu können.

Letzterer soll etwa für Percept Camera genutzt werden, einen der ersten Dienste für die Plattform. Dabei können durch Bilderkennung etwa Personen im Raum erkannt werden, während ein weiterer Audiodienst beispielsweise Stimmen erkennt. Microsoft hat eine Dokumentation(öffnet im neuen Fenster) parat, die alle bisher nutzbaren Machine-Learning-Modelle auflistet. Diese beschränken sich zunächst auf die Erkennung von Objekten, Fahrzeugen und Menschen.

Nutzen von KI ohne Programmierkenntnisse

Alle Percept-Geräte verbinden sich dabei automatisch mit Azure IoT Hub, welches für das Gerätemanagement entwickelt wurde und die zentrale Verwaltung von Sensoren im IoT-Netzwerk ermöglicht. Auch andere Dienste wie Azure Cognitive Services, Azure Custom Speech, Azure Live Video Analytics, Azure Device Provisioning Service und Azure Container Registry werden hier eingebunden.

Percept will allerdings auch eine Entwicklungsumgebung und ein SDK bieten, in denen Kunden ihre Geräte konfigurieren können. Dabei kann aus einer Reihe bereits vordefinierter Lösungen gewählt werden, welche möglichst automatisch eingerichtet werden. Auch soll es einen No-Code-Ansatz geben. So sind auch Personen, die sich mit dem Thema nicht auf tieferer Ebene auskennen, in der Lage, sich darin einzuarbeiten.

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Microsoft will Azure Percept mit einem SDK und entsprechender Entwicklerplatine verkaufen. Die verschiedenen Sensoren sollen zudem von Drittanbietern genutzt werden können, wenn diese sich ihre eigenen Edge-Computing-Produkte bauen und sie weiterverkaufen wollen. Einen konkreten Preis gibt es allerdings nur auf Anfrage(öffnet im neuen Fenster) . Es ist mindestens ein Azure-Abonnement vonnöten.


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