Azure: Microsoft will verständliches Reinforcement Learning bieten

"KI eröffnet so viele Möglichkeiten", sagt Microsoft bereits vor der Build 2019. Das Unternehmen will Reinforcement Learning als einfach zu nutzendes Produkt anbieten. Auch Handschrifterkennung und die Expansion des Open-Source-Standards ONNX sind geplant.

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Reinforcement Learning soll auf Azure einfacher werden.
Reinforcement Learning soll auf Azure einfacher werden. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Im Vorfeld der eigenen Entwicklerkonferenz Build 2019 stellt Microsoft einige Neuerungen für Azure Machine Learning vor. Einen Fokus legt das Unternehmen auf Cognitive Services. Es soll einen neuen Dienst namens Decision geben, der Reinforcement Learning auf Microsofts Cloud-Plattform bringt. Diese Methode des Modelltrainings funktioniert nach einem Belohnungsprinzip, welches Entscheidungen als gut oder schlecht einstuft und entsprechend bewertet.

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Laut eigenen Aussagen soll Decision relativ einfach nutzbar sein. "Wir sind in der Lage, Reinforcement Learning zu nehmen und in einer Art zu liefern, die verständlich für Entwickler ist und keinen Datenforscher benötigt", sagt Microsoft in einer Ankündigungs-E-Mail. Der Dienst wird zudem um Ink Recognizer erweitert. Dieses System soll Handschrifteingaben erkennen. Ähnlich funktioniert Form Recognizer, der verschiedene geometrische Objekte in Zeichnungen erkennen soll. Das könnte Programme ermöglichen, die aus handschriftlichen Mind Maps digitalisierte und vereinheitlichte Versionen machen.

ONNX weiter verbreiten

Microsoft unterstützt den offenen KI-Standards ONNX (Open Neural Network Exchange), weshalb das Unternehmen mit weiteren Hardwareherstellern kooperieren will. Bisher ist nicht bekannt, welche das genau sein sollen. Es ist nur von "führenden Herstellern" die Rede. Unternehmen wie AMD, ARM, Intel und Nvidia sind allesamt bereits Teil des Projektes - genauso wie die Microsoft-Konkurrenten Facebook und Amazon Web Services.

Das Unternehmen möchte zudem ein aktiver Unterstützer des Open-Source-Projektes Mlflow werden. Darüber kann der Software-Lifecycle von Machine-Learning-Systemen verwaltet werden. Microsofts Enthusiasmus ist offensichtlich. "KI eröffnet so viele Möglichkeiten und die Grenzen sind gering, normalerweise nur von Ihrer Vorstellungskraft limitiert", schreibt das Softwareunternehmen.

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Offenlegung: Golem.de wurde auf Kosten von Microsoft zur Konferenz Build 2019 in Seattle eingeladen. Unsere Berichterstattung bleibt davon unbeeinflusst.

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