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Azure: Microsoft hat "eine Fülle an Ankündigungen" parat

Neue virtuelle Maschinen, mietbare SSDs und WAN-Verbindungen über das Microsoft-Backbone: Azure bekommt eine ganze Reihe an neuen Funktionen in den Bereichen Storage, Netzwerken und Security. Vieles davon befindet sich allerdings noch in der Preview-Phase.

Artikel veröffentlicht am ,
Satya Nadella auf der Ignite 2018
Satya Nadella auf der Ignite 2018 (Bild: Microsoft)

Auf der Konferenz Ignite 2018 kündigt Microsoft viele Neuerungen für den Cloud-Dienst Azure an. In einer Übersicht nennt das Unternehmen die wichtigsten davon. Es handelt sich dabei um eine "eine Fülle an Ankündigungen für die Azure-Infrastruktur", wie Microsoft es selbst betitelt. Es gibt zwei neue virtuelle Maschinen mit GPU-Unterstützung der N-Serie, zwei neue VMS für Hochleistungsrechner, neue Netzwerkverbindungen zwischen Rechenzentren und neue Storage-Optionen.

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Zwei neue von Nvidia-Grafikkarten unterstützte virtuelle Maschinen sind die NVv2 und die NDv2. Erstere eignet sich mit Tesla M60 für grafische Anwendungen im Allgemeinen, etwa als virtuelle Workstation für Videoschnitt. Die zweite Version ist für Deep Learning ausgelegt. Die bis zu acht Tesla-V100-GPUs dienen dabei zur Beschleunigung des Modelltrainings. Beide VMS befinden sich in der Previewphase, die NDv2 kann aber erst ab Ende des Jahres 2018 ausprobiert werden.

Im High-Performance-Bereich wird Ende 2018 die HB VM mit 60 AMD-Epyc-Kernen und einer hohen Speicheranbindung, 260 GBit/s, geben. Zum gleichen Zeitpunkt erscheint die Preview der HC VM, die 44 ältere Intel-Skylake-Kerne inklusive proprietärem Software-Kit für High-Performance Computing bereitstellt.

Verbindung zwischen Rechenzentren über Azure-Backbone

Zwei neue Netzwerkangebote sind Expressroute Global Reach und Direct. Beide Produkte sind ebenfalls in der Vorschau verfügbar. Global Reach baut eine WAN-Verbindung zwischen verschiedenen Kundenstandorten auf und nutzt dafür Microsofts eigenes Netzwerk-Backbone. Expressroute Direct baut eine Direktverbindung zur Azure-Cloud auf. Die Übertragungsgeschwindigkeit soll bis zu 100 GBit/s betragen.

Die Azure-Firewall ist ein Sicherheitsdienst, den Microsoft in seiner Cloud anbietet. Die Stateful Firewall analysiert Netzwerkverbindungen von und zu virtuellen Kundennetzwerken. Azure-Nutzer können das System bereits nutzen.

Mietbare SSDs für virtuelle Maschinen

Microsoft bietet Azure-Kunden verschiedene Arten von Flash-Speichermedien an, die in der Cloud verwaltet und etwa für virtuelle Maschinen genutzt werden können. Standard-SSDs sind neben HDDs bereits verfügbar, als Vorschau bietet Microsoft Ultra SSDs an, die zwischen 4 und 64 TByte groß sein können und Datenraten von 2 GByte/s erreichen. Es dürfte sich somit um PCI-Express-Laufwerke handeln.

Viele weitere Neuerungen und Details gibt Microsoft in seinem englischsprachigen Blogeintrag bekannt. Dazu zählen auch die neuen Azure-Data-Boxes, über die Golem.de separat berichtet hat.

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