Azure: Microsoft bietet Kinect für KI-Systeme an

Ursprünglich war die Bewegungs- und Sprachsteuerung Kinect für Spieler gedacht, nun soll sie in neuer Form unter dem Namen Project Kinect for Azure bei KI-Anwendungen helfen.

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Project Kinect for Azure verfügt über einen neuen Tiefensensor.
Project Kinect for Azure verfügt über einen neuen Tiefensensor. (Bild: Microsoft)

Microsoft hat auf der Entwicklerkonferenz Build eine neue Version seiner Bewegungssteuerung Kinect angekündigt. Sie trägt den Namen Project Kinect for Azure und soll vor allem bei Firmenkunden zum Einsatz kommen - etwa indem der Tiefensensor mit dem Cloud-Dienst Azure und dessen Systemen für künstliche Intelligenz (KI) kombiniert wird, wie der Microsoft-Entwickler Alex Kipman in seinem Blog auf LinkedIn schreibt.

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Bei Project Kinect for Azure kommt nach Angaben von Kipman ein von Grund auf überarbeiteter Tiefensensor zum Einsatz, der besonders fein aufgelöste Bilder einfängt, sehr wenig Energie benötigt, auch bei Sonnenlicht gut funktioniert und mit relativ niedrigen Kosten herzustellen ist; dieser Sensor soll übrigens auch in der nächsten Version der Hololens verwendet werden.

Project Kinect for Windows ist noch nicht fertig. Interessierte Entwickler können sich auf der offiziellen Webseite für weitere Informationen und Devkits anmelden. Microsoft sieht als mögliche Einsatzbereiche unter anderem Systeme zur Objekterkennung und selbstständigen Navigation von Robotern und Drohnen, Automatisierung in Fabrikanlagen und im Gesundheitswesen sowie allgemeine Kommunikationsanwendungen.

Von den Endkundenversionen der Kinect hatte Microsoft seit 2010 rund 35 Millionen Exemplare abgesetzt, den Großteil davon im Bundle mit der Xbox 360 und der Xbox One. Richtig gut hatte Kinect eigentlich nie funktioniert. Die Bewegungssteuerung übersah ganz gerne mal Bewegungen, die Spracherkennung verstand nur wenige ausgewählte Codewörter. Für ein paar simple Partyspiele reichte das zwar aus, aber komplexe und damit langfristig interessante Sachen waren kaum möglich.

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Rund ein halbes Jahr nach dem Verkaufsstart der anfangs nur gemeinsam erhältlichen Xbox One und Kinect im November 2013 war Microsoft dazu übergegangen, seine Konsole auch ohne das Zubehör und zu einem etwas günstigeren Preis anzubieten. Ab diesem Zeitpunkt dürften kaum noch Kinect ausgeliefert worden sein. Im Oktober 2017 hatte das Unternehmen den endgültigen Produktionsstopp der Kinect bekanntgegeben.

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