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Azure: Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud

Build 2017
Microsoft pflegt in seinen Azure -Cloud Diensten künftig auch MySQL- und PostgreSQL-Datenbanken. Bislang mussten Entwickler dafür eigene VMs aufsetzen und betreuen. Die Arbeit mit den Datenbanken sollte also deutlich einfacher werden.
/ Sebastian Grüner
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Microsoft Azure pflegt jetzt auch MySQL- und PostgreSQL-Datenbanken. (Bild: Microsoft)
Microsoft Azure pflegt jetzt auch MySQL- und PostgreSQL-Datenbanken. Bild: Microsoft

Entwickler, die die Dienste von Azure Cloud nutzen und für ihre Anwendungen auf die freien Datenbanken MySQL und PostgreSQL setzen, können sich über etwas weniger Arbeit freuen. Denn Microsoft hat neue Azure-Dienste angekündigt(öffnet im neuen Fenster) , die es Admins ermöglichen sollen, ihre MySQL- und PostgreSQL-Datenbanken in Azure zu betreiben, ohne sich selbst groß darum kümmern zu müssen.

Wie es sich für ein Rundum-Sorglos-Paket gehört, werde Azure dabei die Hochverfügbarkeit der Daten sicherstellen und sich um Updates, Skalierung und Wiederherstellung kümmern. Ermöglicht werden soll das, wie zu erwarten, über bewährte und getestete Techniken, die in Azure zuvor bereits für andere Datenbanken zum Einsatz gekommen sind.

Microsoft Build 2017 Keynote Tag 1
Microsoft Build 2017 Keynote Tag 1 (2:49:10)

Azure Database for PostgreSQL(öffnet im neuen Fenster) und Azure Database for MySQL(öffnet im neuen Fenster) - so heißen die Dienste - befinden sich derzeit noch in einer Vorschau-Phase, wobei Microsoft nur Basic- und Standard-Support liefert. Die neuen Dienste stehen der Ankündigung zufolge in elf Regionen in den USA, in Europa und Asien zur Verfügung. Azure unterstützt die PostgreSQL-Versionen 9.5 und 9.6, sowie die MySQL-Versionen 5.6 und 5.7.

Wie bei Azure und anderen Cloud-Anbietern üblich, wird die Nutzung der Dienste über das sogenannte Pay-as-you-go-System abgerechnet. Anwender sollen so nur für die Zeit bezahlen, in der sie die Datenbanken auch aktiv nutzen.


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