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Azure: Microsoft baut Geothermie-Rechenzentrum in Kenia

Microsoft errichtet zusammen mit dem KI -Unternehmen G42 aus Dubai ein Azure-Rechenzentrum für Ostafrika. Es soll mit sauberem Strom laufen.
/ Achim Sawall
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Geothermieanlage Olkaria in der Nähe der zentralkenianischen Stadt Naivasha im Jahr 2008 (Bild: ROBERTO SCHMIDT/AFP via Getty Images)
Geothermieanlage Olkaria in der Nähe der zentralkenianischen Stadt Naivasha im Jahr 2008 Bild: ROBERTO SCHMIDT/AFP via Getty Images

Microsoft investiert zusammen mit dem KI-Unternehmen G42 aus Dubai eine Milliarde US-Dollar in Kenia. Wie Microsoft am 22. Mai 2024 bekannt gab(öffnet im neuen Fenster) , soll ein Rechenzentrum gebaut werden, das vollständig mit sauberer Geothermie betrieben wird.

Die Region Olkaria verfügt über vielfältige Geothermieressourcen und Kenias staatlicher Energieversorger Kenya Electricity Generating Company betreibt in der Region vier Geothermiekraftwerke mit einer Leistung von rund 700 MW.

Geothermie kann zum Heizen, Kühlen und zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Die Mehrheit der Bevölkerung in Kenia ist zum Kochen von Mahlzeiten weiter auf Propangas angewiesen.

Microsoft Azure in einer neuen Cloudregion in Ostafrika

Die Initiative soll auch die Entwicklung von und Forschung an KI-Modellen in der lokalen Sprache Swahili vorantreiben, neben Englisch die dort am meisten gesprochene Sprache. In Zusammenarbeit mit der kenianischen Regierung will man gesicherte Clouddienste in ganz Ostafrika schaffen.

Das Rechenzentrum, das von G42 und seinen Partnern gebaut wird, wird Microsoft Azure in einer neuen Cloudregion in Ostafrika betreiben. "Diese Cloudregion bietet Kunden Zugang zu skalierbaren, sicheren Hochgeschwindigkeits-Cloud- und KI-Diensten, um die Cloudeinführung und die digitale Transformation von Unternehmen, Kunden und Partnern in ganz Kenia und Ostafrika zu beschleunigen" , erklärte Microsoft.

Eine Absichtserklärung werde am 24. Mai 2024 beim Staatsbesuch des kenianischen Präsidenten William Ruto in den USA unterzeichnet. Sie wurde zwischen Microsoft, G42 und dem kenianischen Ministerium für Information, Kommunikation und digitale Wirtschaft geschlossen.


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