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Azure IP Advantage: Microsoft spendet 500 Patente für Kampf gegen Patenttrolle

Microsoft will sein Partnerprogramm Azure IP Advantage attraktiver machen und fügt 10.000 Patente für Mitglieder hinzu. Außerdem spendet das Unternehmen 500 Patente an das LOT-Netzwerk, das sich gegen Patenttrolle schützt. Es gibt aber einige Bedingungen für Mitglieder.

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Trolle sind auch im Patentrecht unerwünscht.
Trolle sind auch im Patentrecht unerwünscht. (Bild: Pixabay.com)

Microsoft ergänzt sein Patentschutzprogramm Azure IP Advantage mit rund 10.000 eigenen Patenten. Diese sollen den Mitgliedern bei Marken- oder Patentstreitigkeiten helfen. Das berichtet Microsoft auf der Produktseite. Außerdem spendet das Unternehmen wohl 500 Patente an das LOT-Netzwerk - eine Gruppe mit etwa 400 Partnern wie Epic Games, General Motors, Netflix und SAP. Das berichtet der IT-Blog Techcrunch. Die Mitglieder unterstützen sich gegenseitig gegen sogenannte Patenttrolle - Unternehmen, die gezielt nach Patentverletzungen suchen und andere Unternehmen darauf verklagen, um Geld zu generieren.

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"Das LOT-Netzwerk nimmt sich zum Ziel, gegen das Aufkeimen von Rechtsstreitigkeiten wegen intellektuellem Besitz vorzugehen", sagte Microsoft Techcrunch. "Um einen Anreiz zu geben, spenden wir ihnen diese Patente." Diese setzen sich aus US-amerikanischen, chinesischen und europäischen Dokumenten zusammen und beschreiben größtenteils technische Gegenstände.

Taktik zur Kundenbindung

Mitglieder im Azure IP Advantage Program sollen den Vorteil haben, dass sie in der Gruppe verteilte Patente unter Bedingungen selbst nutzen können. Dazu müssen sie in den vorherigen drei Monaten 1.000 US-Dollar im Monat für Azure-Dienste ausgegeben haben und dürfen keine Klage gegen ein anderes Mitglied des Programms einreichen. Das ist an sich eine clevere Strategie, um Kundenbindung aufzubauen. Daher ist der Beitrag von 10.000 Patenten aus insgesamt etwa 60.000 Patenten, die das Unternehmen selbst hält, nicht ganz uneigennützig.

Microsoft wirbt um neue Mitglieder für das Programm, indem das Unternehmen die Gefahren von eigens genannten "gesichtslosen Anklagen" darstellt. Diese seien gerade im Zeitalter des Internets der Dinge, in dem viele Sensoren verknüpft seien und teilweise rechtlich angreifbare Informationen verarbeiteten, ein Problem. IP Advantage solle eine Art Versicherung gegen solches Vorgehen darstellen.

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Anonymer Nutzer 30. Mär 2019

Ach hättest du es doch nur getan... Ja. Okay. Könnte sein. Also 25 jahre oder so? Nö...


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