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Azeroth Go: Blizzard bestätigt Warcraft Mobile für 2022

Horde und Allianz sollen demnächst auf dem Smartphone durch Azeroth streifen können: Blizzard will 2022 einen Mobile-Ableger von Warcraft veröffentlichen.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Warcraft (Bild: Blizzard)
Artwork von Warcraft Bild: Blizzard

Bei der Bekanntgabe von Geschäftszahlen hat Activision Blizzard erstmals klar gesagt, dass 2022 ein Mobile Game auf Basis von Warcraft erscheine.

Damit rücken Smartphone und Tablet weiter in den Fokus des Entwicklerstudios, schließlich dürfte fast sicher auch Diablo Immortal demnächst für mobile Endgeräte erscheinen - in Testmärkten gibt es den Titel schon.

Blizzard machte in den vergangenen Jahren mehrfach Andeutungen über Warcraft Mobile, veröffentlichte aber keine Informationen darüber. Unter anderem ist unklar, ob es eher Elemente aus den Echtzeit-Strategiespielen oder aus World of Warcraft aufgreift. Bislang hat Blizzard nur ein Mobile Game im Angebot, das Sammelkartenspiel Hearthstone.

2018 gab es glaubwürdige Berichte , dass viele Elemente an Pokémon Go erinnerten, nur eben mit Orks und Elfen sowie anderen Figuren aus der Fantasywelt. Damals hieß es, dass auch Inhalte für Solospieler geplant seien. Nach diesem Leak war von dem Titel nichts mehr zu hören.

Neben Neuigkeiten von Blizzard gab es von dem ebenfalls zum Konzern gehörenden Activision die Information, dass Infinity Ward derzeit an einem Call of Duty für Ende 2022 arbeite.

Umsatzrückgang bei Activision Blizzard

Etwas älteren Gerüchten zufolge spielt es in einem modernen Szenario und trägt den Titel Modern Warfare II - die römischen Ziffern unterscheiden es vom älteren Modern Warfare 2.

Call of Duty - Modern Warfare 2 Campaign Remastered
Call of Duty - Modern Warfare 2 Campaign Remastered (01:45)

Im vergangenen Geschäftsquartal(öffnet im neuen Fenster) lief es bei Activision Blizzard nicht ganz so gut wie von Analysten erwartet. In den Monaten Oktober bis Dezember 2021 sank der Umsatz unter anderem wegen des schwächelnden Call of Duty auf 2,16 Milliarden US-Dollar - ein Jahr zuvor waren es noch 2,41 Milliarden US-Dollar. Den Nettogewinn konnte der Konzern allerdings von 508 Millionen US-Dollar auf 564 Millionen US-Dollar steigern.


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