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Ayaneo Flip: Gaming-Handheld hat Wahl zwischen Tastatur oder Zweitdisplay

Mit dem zweiten Display und den integrierten Gamepad-Knöpfen erinnert der Ayaneo Flip ein wenig an einen Nintendo DS mit Windows.
/ Oliver Nickel
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Der Ayaneo Flip DS hat einen zweiten Screen anstelle einer Tastatur. (Bild: Ayaneo)
Der Ayaneo Flip DS hat einen zweiten Screen anstelle einer Tastatur. Bild: Ayaneo

Der Hersteller Aya hat per E-Mail einige Details zum kommenden Ayaneo Flip bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um eine Windows-Spielekonsole zum Aufklappen. Die obere Seite integriert ein 7 Zoll großes Display, während die Unterseite Gamepad-Elemente wie Analogsticks, Buttons und mehr beinhaltet. Wie beim Nintendo DS sind die Sticks relativ kurz, so dass sie nicht aus dem Gehäuse herausragen.

Aya zeigte bereits vor einiger Zeit erste Bilder des Ayaneo Flip mit integrierter Tastatur. Zusätzlich dazu arbeitet das Unternehmen an einer Version mit zweitem Display. Es wird also zwei separate Modelle geben: den Ayaneo Flib KB mit Tastatur und den Ayaneo Flip DS mit Bildschirm statt Tastatur.

Laut Hersteller wird das Hauptdisplay eine Bildfrequenz von 120 Hz unterstützen. Bisher ist die Auflösung nicht bekannt. Bei einem kleinen Panel wie diesem reichen normalerweise 1.280 x 720 Pixel aus, obwohl der Hersteller hier mindestens 1080p (1.920 x 1.080 Pixel) angibt. Zum Zweitdisplay gibt es bisher noch keine Informationen. Dieses scheint auf den uns zur Verfügung gestellten Renderings aber wesentlich kleiner auszufallen.

AMD-Prozessor muss sein

Aya entscheidet sich zudem für den in dieser Geräteklasse beliebten AMD Ryzen 7 7840U, der in etwa dem Z1 Extreme des Asus ROG Ally (Test) entspricht. Mit dabei ist die vergleichsweise flotte, integrierte Radeon-780M-Grafikeinheit. Das System sollte die meisten Titel in 60 fps bei 720p-Auflösung darstellen können. Die vollen 120 Hz dürften selten wirklich ausgenutzt werden. Es soll aber die Möglichkeit bestehen, eine externe GPU über den integrierten Thunderbolt-Port (USB-C) zu verbinden.

Weitere Details zu eventuellen Verfügbarkeiten und Preisen gab das Unternehmen bisher nicht bekannt. Es ist wahrscheinlich, dass hier zunächst wieder eine Crowdfunding-Kampagne für Vorbestellungen eingeführt wird. Das ist beim Hersteller zumindest gängige Praxis.


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