Aya Neo Next im Test: Gute, aber teure Steam-Deck-Alternative

Das Aya Neo Next Handheld soll ab Mitte April ausgeliefert werden. Wir haben es ausprobiert und sehen nur einen Makel.

Ein Test von Martin Wolf veröffentlicht am
Die Handheld-Konsole Aya Neo Next hat gute Leistungswerte, aber auch einen hohen Preis.
Die Handheld-Konsole Aya Neo Next hat gute Leistungswerte, aber auch einen hohen Preis. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Nach unserem Test des OneXPlayer 1S waren wir etwas ernüchtert: Zwar stimmte die Leistung, doch die Intel-Grafikeinheit trübte durch mangelnde Treiberunterstützung bei einigen Spielen den Spaß.

Inhalt:
  1. Aya Neo Next im Test: Gute, aber teure Steam-Deck-Alternative
  2. Windows für Gaming und AMD für Kompatibilität
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Beim Aya Neo Next, das voraussichtlich Mitte April auf den Markt kommt, soll vieles besser sein, beginnend beim Chip, denn der Hersteller des Aya Neo Next setzt auf ein AMD-Chipset. Ähnlich wie bei Valves Steam Deck kommt ein Ryzen-Prozessor zum Einsatz, allerdings keine angepasste Variante, sondern (in unserem Modell) ein Ryzen 7 5800U, wie er in Laptops verbaut wird. Die aktuelle Version des Aya Neo hat einen Ryzen 7 5825U.

Dessen Nachteil gegenüber der speziellen Chipkombination des Steam Decks ist vor allem der langsamere Speicher. Folglich sollte das Steam Deck trotz nominell langsamerer Hardware bei den meisten Spielen gleich schnell oder performanter sein. Da wir diese Daten mangels eines eigenen Testmusters derzeit nicht verifizieren können, konzentrieren wir uns auf den Vergleich mit dem OneXPlayer.

Gleich beim Auspacken fällt auf, dass das Aya Neo Next zwar in einer sehr hochwertigen und schicken Kiste kommt, aber das Zubehör eher dürftig ausfällt: Lediglich ein Ladegerät, zwei USB-C-Adapter zu USB und ein paar Handschuhe sind enthalten.

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Letztere sollen wohl Fingerabdrücke auf der großen Plastikbox verhindern, die Gerät und Peripherie enthält. Wir hätten uns über ein paar andere nützliche Dinge wie eine Tasche oder ein Dock gefreut.

The A500 Mini

Dafür sind wir positiv beeindruckt, als wir die Konsole in die Hand nehmen. Die Verarbeitung und Haptik sind sehr gut, insbesondere die mit Hall-Sensoren ausgerüsteten Analogsticks sind derzeit im Handheld-Bereich wohl ohne Konkurrenz.

Die leicht angeraute Oberfläche liegt angenehm in der Hand. Aya selbst bezeichnet das verstörenderweise als Babyskin Touch. Im Größenvergleich mit dem wuchtigen OneXPlayer und der zierlichen Switch liegt das Aya Neo Next in der Mitte und hat damit unserer Meinung nach einen ziemlich perfekten Formfaktor. Mit 650 Gramm Gewicht ist es auch nicht zu schwer.

Die Frontseite wirkt aufgeräumt. Es gibt neben den Sticks lediglich ein digitales Steuerkreuz, vier Aktionsknöpfe und vier weitere Knöpfe für Start, Pause und Windows-Aktionen. Auf der Oberseite sind Lautstärkeregler, analoge und digitale Schulterknöpfe sowie ein Einschaltknopf mit integriertem Fingerabdrucksensor untergebracht. Auch ein USB-C-Anschluss und eine Klinkenbuchse finden sich hier. Ein zweiter USB-Port ist auf der Unterseite verbaut, was Strom- und Peripherieanschluss flexibel macht. Die Rückseite wird lediglich durch Schlitze für den Lüfter unterbrochen.

Beim Einschalten dreht dieser einmal kräftig hoch - und dann startet Windows 10.

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Windows für Gaming und AMD für Kompatibilität 
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Prypjat 19. Apr 2022 / Themenstart

Das bleibt am Ende Geschmackssache. Da hast Du Recht. Ich mag schöne Grafik, aber wenn...

CHAOS 15. Apr 2022 / Themenstart

Dazu kommt noch dass Valve nicht unbedingt auf den Gewinn angewiesen ist. Dadurch können...

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