Abo
  • Services:

Gleiches SoC und LTE-Band 20

Das Axon 7 und Three haben den gleichen Prozessor: In beiden Smartphones arbeitet Qualcomms Snapdragon 820, entsprechend vergleichbar sind die Ergebnisse der Benchmark-Tests. Im Geekbench-Test kommt das Axon 7 auf ein Single-Ergebnis von 2.348 Punkten und liegt damit nahezu gleichauf mit dem Three mit 2.397 Zählern. Wie im Three und in anderen Geräten drosselt der Snapdragon-Prozessor im Axon 7 nicht auffällig. Im Icestorm-Unlimited-Test von 3DMark kommt das Axon 7 auf 28.697 Punkte, knapp 1.500 weniger als das Oneplus Three. Grund ist ein etwas schwächeres Abschneiden bei der Grafikleistung - bei gleicher Grafikkarte (Adreno 530) dürfte dies softwareseitige Gründe haben.

  • Das Axon 7 von ZTE (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Axon 7 hat einen Aluminium-Unibody. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera hat 20 Megapixel und einen LED-Dual-Blitz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor unterhalb der Kamera ist leicht im Gehäuse eingelassen und reagiert sehr schnell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das Axon 7 über einen USB-C-Stecker. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist 5,5 Zoll groß und löst mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera hat 8 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Axon 7 wird in Gold und in Silber erhältlich sein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Inneren des Axon 7 arbeitet Qualcomms Snapdragon-820-Prozessor. Außerdem hat das Smartphone zwei zusätzliche Audio-Chips, die den Klang verbessern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Vorderseite sind Stereolautsprecher eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das Oneplus Three, rechts das Axon 7 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beide Geräte unterscheiden sich vom Design her merklich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Axon 7 hat eine 20-Megapixel-Kamera, die des Oneplus Three hat 16 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anders als beim Three ist der Fingerabdrucksensor beim Axon 7 auf der Rückseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Oneplus Three und das Axon 7 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein mit dem Axon 7 geschossenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Oneplus Three geschossenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Detailvergrößerung des Axon-7-Fotos (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Detailvergrößerung des Three-Fotos (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Display ist 5,5 Zoll groß und löst mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. über HRM CONSULTING GmbH, Berlin, Köln, München, Frankfurt am Main
  2. KMS GmbH & Co. KG, Denkingen

Entsprechend der Benchmark-Ergebnisse haben das Axon 7 und das Three keine Probleme damit, die Benutzeroberfläche flüssig darzustellen oder Apps schnell zu starten - auch wenn ersteres Smartphone statt 6 GByte Arbeitsspeicher wie beim Oneplus-Gerät "nur" 4 GByte RAM hat. Im Alltag ist das nicht zu spüren.

Wie das Oneplus Three beherrscht auch das Axon 7 das hierzulande wichtige LTE-Band 20, wenngleich auf der Vorbestellseite bei Amazon das chinesische Modell ohne die 800-MHz-Frequenz aufgelistet ist, was zunächst zu Verwirrungen führte. Nutzer können zwei Nano-SIM-Karten gleichzeitig verwenden. Gleichauf sind die beiden Smartphones auch bei der WLAN- und Bluetooth-Ausstattung: Beide unterstützen WLAN nach 802.11ac und Bluetooth in der Version 4.2. Einen GPS-Empfänger und einen NFC-Chip haben ebenfalls beide Smartphones.

Der eingebaute Flash-Speicher des Axon 7 ist wie der des Three 64 GByte groß, zusätzlich hat das ZTE-Gerät aber noch einen Speicherkartensteckplatz. Wird er verwendet, ist zwar nur noch eine SIM-Karte nutzbar, da der SIM- und der Micro-SD-Kartensteckplatz kombiniert sind, besser als gar keine externe Speichermöglichkeit wie beim Oneplus Three ist das aber allemal.

Besserer Klang durch Audiochips

Das Axon 7 hat mit seinen zwei zusätzlichen Audiochips und der Dolby-Atmos-Einbindung allerdings noch ein Ausstattungsmerkmal, das es vom Three unterscheidet. Durch den AK4961-Chip und den DAC-Chip AK4490 von AKM soll etwa Musik über einen Kopfhörer besser klingen. Zur weiteren Verbesserung können Nutzer die Audio-Einstellungen von Dolby Atmos verwenden, die sich auf unserem Gerät etwas in den Ton-Einstellungen verstecken.

Wir haben die Audioqualität zunächst ohne Atmos-Optimierungen mit dem Klang des Oneplus Three verglichen, anschließend mit den Klangverbesserungen. Als Kopfhörer kommt ein K 272 HD von AKG zum Einsatz. Im direkten Vergleich ohne Atmos zeigt sich, dass das Axon 7 Musik etwas offener und differenzierter wiedergibt, insbesondere in den Tiefen und den unteren Mitten. Dadurch klingt das Axon 7 weniger topfig. Wer nicht besonders audioaffin ist, muss hier aber schon genauer hinhören. Natürlich hängt der Audioeindruck auch mit den verwendeten Kopfhörern zusammen, wir konnten mit unserem AKG-Studio-Headset die feinen Unterschiede heraushören.

Dolby Atmos verbessert den Klang zusätzlich

Weitaus auffälliger wird der Unterschied zwischen Oneplus Three und Axon 7, wenn wir die Dolby-Atmos-Optimierung des ZTE-Gerätes einschalten. Dann wird Musik merklich voluminöser, offener und noch differenzierter wiedergegeben, insbesondere, wenn der Surround Virtualizer eingeschaltet und der intelligente Equalizer auf offen gestellt wird. Die Dolby-Atmos-App ermöglicht unterschiedliche Einstellungen für Filme, Musik, Spiele und Sprache sowie zwei komplett benutzerdefinierte Presets. Auch mit den Stereolautsprechern lassen sich die Atmos-Verbesserungen nutzen, auch hier zeigen sie merkliche Auswirkungen. Die Lautsprecher des Axon 7 klingen mit und ohne Atmos besser als der einzelne Lautsprecher des Oneplus Three. Generell kommen die Bässe aber auch beim ZTE-Smartphone etwas zu kurz. Alles zusammengenommen bietet das Axon 7 verglichen mit dem Oneplus Three eine bessere Soundqualität, besonders bei Zuschaltung der Atmos-Funktion. Aber auch ohne die Software-Aufbesserung ist der Klang dank der Audiochips offener und differenzierter. Dieser Unterschied mag für manche Nutzer kaum hörbar sein, für Audio-Fans dürfte er aber entscheidend sein.

 Unterschiede beim Design und der KameraqualitätBeinahe-Vanilla-Android gegen stark bearbeitete Nutzeroberfläche 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 39,99€ statt 59,99€
  2. ab 349€

Endzeit91 25. Jul 2016

Könnte "Weather Underground" sein und ist im Play Store zu finden. https://play.google...

Érdna Ldierk 21. Jul 2016

Ich verstehe erhlich gesagt nicht, warum ein Smartphone Atmos überhaupt unterstützt...

xSynth 11. Jul 2016

Du kannst bspw. XPrivacy installieren bzw. brauchst du dafür das XPosed Framework - nach...

Patrick K. 08. Jul 2016

Mich wundert ohnehin, wie sehr das Axon 7 hier gelobt wird. Ich warte mal ab, ob jemand...

NotAlive 07. Jul 2016

Hab letzte Woche Do bestellt, kam am Samstag dann an. Keine zusätzlichen Kosten.


Folgen Sie uns
       


Parrot Anafi angesehen

Angucken ja, fliegen nein: Wir waren bei der Vorstellung der neuen Drohne von Parrot dabei.

Parrot Anafi angesehen Video aufrufen
Hacker: Was ist eigentlich ein Exploit?
Hacker
Was ist eigentlich ein Exploit?

In Hollywoodfilmen haben Hacker mit Sturmmasken ein ganzes Arsenal von Zero-Day-Exploits, und auch sonst scheinen die kleinen Programme mehr und mehr als zentraler Begriff der IT-Sicherheit verstanden zu werden. Der Hacker Thomas Dullien hingegen versucht sich an einem theoretischen Modell eines Exploits.
Von Hauke Gierow

  1. IoT Foscam beseitigt Exploit-Kette in Kameras
  2. Project Capillary Google verschlüsselt Pushbenachrichtigungen Ende-zu-Ende
  3. My Heritage DNA-Dienst bestätigt Datenleck von 92 Millionen Accounts

Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
Kreuzschifffahrt
Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Von Werner Pluta

  1. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  2. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
  3. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren

Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

    •  /