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Axis Game Factory: Spieleeditor für PC, Mac und Linux

Vom Actiontitel bis zum Adventure: Mit der Axis Game Factory sollen Spieler auch ohne Programmierkenntnisse eigene Games produzieren können. Jetzt werben die Entwickler des Editors auf Unity -Basis über Kickstarter um Mittel in Höhe von 400.000 US-Dollar.
/ Peter Steinlechner
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Axis Game Factory (Bild: Heavy Water)
Axis Game Factory Bild: Heavy Water

Das Entwicklerstudio Heavy Water(öffnet im neuen Fenster) aus dem kalifornischen San Diego sucht für seinen Spieleeditor Axis Game Factory über Kickstarter(öffnet im neuen Fenster) Unterstützer. Das Programm basiert auf der Unity-Engine und soll die Produktion von Games unter Windows-PC, Mac OS und Linux ermöglichen. Soweit sich der Präsentation des Projekts entnehmen lässt, ist die tatsächliche Besonderheit, dass in den Bibliotheken eine sehr große Anzahl von Assets verfügbar ist: Figuren, Kamera- und Spielmodi, Gebäude, Pflanzen und so weiter.

Axis Game Factory – Trailer (Kickstarter)
Axis Game Factory – Trailer (Kickstarter) (05:32)

Nach Darstellung der Initiatoren sollen mit den Inhalten dann vergleichsweise einfach im Baukastensystem funktionierende Spiele entstehen können. Neben dem Zugriff auf die vorgefertigten Modelle in den Bibliotheken soll es auch die Möglichkeit geben, auf verhältnismäßig einfache Art eigene Inhalte zu produzieren.

Heavy Water hat nach eigenen Angaben einen Prototyp fertiggestellt. Für die restliche Produktion der Axis Game Factory versucht das Unternehmen, über Kickstarter mindestens 400.000 US-Dollar zu sammeln – was recht viel Geld für ein derartiges Projekt ist. Wer mindestens 20 US-Dollar bereitstellt, bekommt Zugriff auf den Editor. Gleichzeitig wird eine zweite Kopie des Programms einer US-Schule für Unterrichtszwecke zur Verfügung gestellt.

Nach aktuellem Stand soll die Axis Game Factory im Oktober 2013 fertig sein. Wie bei allen Kickstarter-Projekten gilt: Auch wenn das Projekt vielversprechend aussieht und die Entwickler über Branchenerfahrung verfügen, könnte das Vorhaben in Verzug geraten oder gar scheitern, ohne dass die Kunden ihr Geld wiedersehen.


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