• IT-Karriere:
  • Services:

Axialflusselektromotor: Leichte Elektroantriebe mit hoher Leistung entwickelt

Elektromotoren könnten bald wesentlich stärker, kleiner und effizienter arbeiten. Magnax arbeitet an Axialflussmotoren, die weniger Kupfer erfordern und künftig nicht nur in Autos, sondern auch in Elektromotorrädern und Elektroflugzeugen eingesetzt werden könnten.

Artikel veröffentlicht am ,
Magnax-Axialflusselektromotor
Magnax-Axialflusselektromotor (Bild: Magnax)

Ein Startup aus Belgien arbeitet an der Entwicklung besserer Elektromotoren. Magnax entwickelt sogenannte Axialflussmotoren, bei denen der magnetische Fluss parallel zur Drehachse verläuft, wodurch ein einfacher Aufbau der Kupferwicklungen ermöglicht wird. Die Motoren sind dadurch wesentlich leichter als Standard-Radialflussmotoren, die einen erheblichen Kupferüberhang an den Enden der Spulen haben. Magnax nutzt zudem Kupferdraht mit rechteckigem Querschnitt, um mehr Kupfer auf gleichen Raum zu packen, wie Electrek berichtet.

Stellenmarkt
  1. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  2. METZ CONNECT TECH GmbH, Blumberg

Auch die Kühlung von Axialflussmotoren ist effizienter realisierbar. Da die Spulen direkt gegen das äußere Motorgehäuse gedrückt werden können, können sie schneller abkühlen als bei Radialflussmotoren, wo die Spulenwärme durch den Stator des Motors übertragen werden muss.

Der Motor soll bis zu 15 kW/kg Spitzenleistung oder 7,5 kW/kg Nennleistung erzielen. Magnax will die ersten Prototypen bis Ende 2018 präsentieren. Der Prototyp soll einen Durchmesser von 275 mm und ein Gewicht von 22,5 kg bei einer Leistung von 300 bis 408 kW aufweisen. Auch eine kleinere 7-kg-Version des gleichen Motors mit einem Durchmesser von 185 mm und einer Spitzenleistung von 84 kW ist geplant. Diese Motoren könnten nicht nur in Elektroautos eingebaut werden, sondern auch in Elektromotorrädern oder Elektroflugzeugen. In Windkraftanlagen ließen sie sich als Generatoren verwenden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

M.P. 07. Mai 2018

Bei einem 25 km/h schnellen Fahrzeug eher eine akademische Diskussion ... Wenn es...

M.P. 07. Mai 2018

Steuern, Versicherung und Erwerb des Führerscheins machen das Klein...

joediboe 07. Mai 2018

Autos gibt's auch schon ne Weile. Vom Prinzip her.

joediboe 07. Mai 2018

Alle 10 Jahre (seit ca. 1880) kommt einer geflogen und sagt wir treiben Autos jetzt...

Ach 06. Mai 2018

Ziemlich interessant. Der Radial-Flux-Motor eignet sich anscheinend ziemlich gut zum...


Folgen Sie uns
       


24-zu-10-Monitor LG 38GL950G - Test

LGs 21:9-Monitor 38GL950G überzeugt durch gute Farben und sehr gute Leistung in Spielen und beim Filmeschauen. Allerdings gibt es einige Probleme beim Übertakten des Panels.

24-zu-10-Monitor LG 38GL950G - Test Video aufrufen
Onboarding in Coronazeiten: Neu im Job und dann gleich Homeoffice
Onboarding in Coronazeiten
Neu im Job und dann gleich Homeoffice

In der Coronakrise starten neue Mitarbeiter aus der Ferne in ihren Job. Technisch ist das kein Problem, die Kultur kommt virtuell jedoch schwerer an.
Ein Bericht von Manuel Heckel

  1. Corona UN-Luftfahrtorganisation gibt Empfehlungen für Flüge
  2. Corona DLR untersucht Virenverbreitung in Zügen und Flugzeugen
  3. Onlineshopping Weiterhin mehr Pakete als vor Beginn der Coronapandemie

DSGVO: Nicht weniger als Staatsversagen
DSGVO
Nicht weniger als Staatsversagen

Unterfinanziert und wirkungslos - so zeigen sich die europäischen Datenschutzbehörden nach zwei Jahren DSGVO gegenüber Konzernen wie Google und Facebook.
Eine Analyse von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Datenschutzverstöße EuGH soll über Verbandsklagerecht entscheiden
  2. DSGVO Proton vergisst Git-Zugang auf Datenschutzwebseite
  3. DSGVO Iren sollen Facebook an EU-Datenschützer abgeben

Drohnen in der Stadt: Schneller als jeder Rettungswagen
Drohnen in der Stadt
Schneller als jeder Rettungswagen

Im Hamburg wird getestet, wie sich Drohnen in Städten einsetzen lassen. Unter anderem entsteht hier ein Drohnensystem, das Ärzten helfen soll.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Umweltschutz Schifffahrtsamt will Abgasverstöße mit Drohnen verfolgen
  2. Coronakrise Drohnen liefern Covid-19-Tests auf schottische Insel
  3. Luftfahrt Baden-Württemberg testet Lufttaxis und Drohnen

    •  /