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AXG bekommt zuspruch: Intel-Arc-Grafikkarten wird es weiterhin geben

Nach dem schlechten Start der Grafikkarten gab es Gerüchte über die Einstellung der Entwicklung. Doch Intel Mitarbeiter sehen das anders.
/ Martin Böckmann
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Ob Notebook oder Desktop: Intel möchte in allen Segmenten leistungsfähige GPUs anbieten. (Bild: Intel)
Ob Notebook oder Desktop: Intel möchte in allen Segmenten leistungsfähige GPUs anbieten. Bild: Intel

Intel AXG (Accelerated Computing Systems and Graphics) ist entsprechend der Namensgebung nicht nur für Grafikkarten, sondern für Rechenbeschleuniger generell zuständig. Dazu zählen auch Chips für Machine Learning oder Videostreaming, wie sie auch bei Cloudprovidern eingesetzt werden. Erst kürzlich hat Intel die Max Series GPUs für Rechenzentren vorgestellt, welche ebenfalls in der AXG entwickelt wurden.

Die neue Vizepräsidentin der Intel-Grafikabteilung (AXG), Vivian Lien, hat sich auf LinkedIn in einem Beitrag(öffnet im neuen Fenster) zu ihrem neuen Job geäußert und freue sich auf die neuen Aufgaben bei Intel. Die Anstellung allein ist ein Indiz dafür, das Intel die Abteilung insgesamt eher ausbauen möchte, statt sie demnächst einzustellen.

In einem Interview mit Roman Hartung (Der8auer) und Bens Hardware hat Intel-PR-Manager Florian Maislinger ebenfalls mit Hinweis auf die wichtigen Aufgaben der AXG angedeutet, dass Arc Alchemist vermutlich eher der Anfang(öffnet im neuen Fenster) als das Ende der dedizierten Grafikkarten sei.

Intel will auch im High-End-Bereich präsent sein

Außerdem sei es der Anspruch von Intel, im jeweiligen Segment die besten Produkte anzubieten. Entsprechend sollen Intels Grafikkarten langfristig auch nicht nur mit der Mittelklasse der Konkurrenz mithalten können, was in einigen Titeln bereits der Fall ist, sondern auch die Top-Modelle der Konkurrenz schlagen können. Einen Zeitplan dazu kann Intel derzeit aber nicht nennen.

Bisher können die GPUs in Deutschland bei Notebooksbilliger vorbestellt werden, eine erste Charge wurde bereits an Kunden ausgeliefert. Wann es jedoch weitere Exemplare gibt, ist unbekannt. Lediglich der Intel NUC mit A770M-GPU ist sofort lieferbar, was uns ein wenig Hoffnung macht. Fehlersuche und entsprechende Updates am Treiber wären zumindest einfacher, wenn mehr Kunden die Geräte nutzen würden.


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