Axel-Springer-Chef: Döpfner schlug Musk den Kauf von Twitter vor

"Das wird lustig": Wenige Tage vor seinem Einstieg bei Twitter erhielt Elon Musk eine interessante Nachricht von Axel-Springer-Chef Döpfner.

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Tesla-Chef Elon Musk und Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner auf einer Preisverleihung im Dezember 2020 in Berlin.
Tesla-Chef Elon Musk und Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner auf einer Preisverleihung im Dezember 2020 in Berlin. (Bild: Hannibal Hanschke/Reuters)

Der Axel-Springer-Verlag sollte nach dem Willen seines Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner offenbar für Tesla-Chef Elon Musk den Kurznachrichtendienst Twitter betreiben. Das gehe aus Textnachrichten hervor, die Döpfner mit Musk im März 2022 vor dessen Einstieg bei Twitter ausgetauscht habe, berichtet das Portal Businessinsider, das ebenfalls zum Axel-Springer-Verlag gehört.

Die Nachrichten seien im Zusammenhang mit dem laufenden Verfahren zwischen Musk und Twitter um das inzwischen zurückgezogene Übernahmeangebot veröffentlicht worden. In einer privaten Textnachricht vom 30. März 2022 schrieb Döpfner demnach an Musk: "Warum kaufen Sie nicht Twitter? Wir betreiben es für Sie. Und etablieren eine wahre Plattform der freien Rede. Das wäre ein wirklicher Beitrag zur Demokratie."

Musk habe wenige Minuten später geantwortet: "Interessante Idee." Worauf Döpfner erwiderte: "Ich meine es ernst. Es ist machbar. Das wird lustig."

Wenige Tage nach dem Austausch gab Musk tatsächlich seinen Einstieg bei Twitter bekannt. Am 25. April 2022 kündigte er schließlich den Kauf des Kurznachrichtendienstes für einen Preis von 44 Milliarden US-Dollar an. Doch Anfang Juli sagte Musk die Übernahme überraschend wieder ab, woraufhin er von Twitter verklagt wurde. Der Prozess soll im kommenden Monat beginnen.

Aus den nun veröffentlichten Unterlagen geht laut Businessinsider zudem hervor, dass Musk sich vor seinem Einstieg auch mit Ex-Twitter-Chef Jack Dorsey über die Plattform ausgetauscht hat. Demnach schlug Dorsey vor, dass Twitter ein "Open-Source-Protokoll" nutzen solle, wie das beim Messengerdienst Signal üblich sei. Zudem sei der Dienst nicht für das Anzeigengeschäft geeignet. Musk versprach Dorsey, helfen zu wollen, wenn er es könne.

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