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AWS Rekognition Video: Deep-Learning-System erkennt Gesichter in Videos

Rekognition Video ist die neue Ergänzung des Deep-Learning-Systems von AWS. In der Cloud können damit Gesichter, Objekte und Aktionen automatisch erkannt werden. Sogar Prominente sollen so zugeordnet werden können. Die Ergebnisse werden in einer Übersicht angezeigt.

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Rekognition Video analysiert Videos und Streams.
Rekognition Video analysiert Videos und Streams. (Bild: AWS)

AWS hat auf der Invent 2017 den neuen Dienst Rekognition Video vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine Deep-Learning-Anwendung, die in AWS S3 gespeicherte Videodateien analysiert. Der Nutzer kann damit beispielsweise Objekte im Hintergrund oder Gesichter automatisch analysieren lassen.

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Rekognition Video ist ein Ergänzungsprodukt zum 2016 vorgestellten Amazon Rekognition, das auch eine automatisierte Bildanalyse beinhaltet. Der erforderliche Algorithmus für Rekognition Video ist von AWS in der Cloud samt einer grafischen Benutzeroberfläche als eine Software-as-a-Service abgelegt. Der Nutzer lädt das zu analysierende Video hoch. Voraussetzung ist, dass diese in H.264 codiert sind. Es können aber auch Live-Videostreams analysiert werden.

Die Anwendungsschnittstelle bietet mehrere Methoden zur Erkennung von Bildinhalten, die Nutzer verwenden können. Neben Gesichtserkennung erkennt der Algorithmus auch ganze Personen und kann diese als Prominente identifizieren. Außerdem können Produkt- oder Firmenlogos analysiert werden.

Dashboard sorgt für Übersicht

Außerdem kann das Deep-Learning-System Aktivitäten innerhalb der Videos erkennen - etwa einen Menschen, der Sport treibt. Erkannte Objekte werden automatisch getagt und gezählt. In einer Art Dashboard lassen sich die Werte einsehen. Ergebnisse von Get-Methoden können auch in JSON-Objekten ausgegeben werden.

  • Eine Demo kann bereits genutzt werden. (Bild: AWS)
  • Das Dashboard zeigt eine Übersicht an. (Bild: AWS)
  • Videos werden in AWS S3 hochgeladen. (Bild: AWS)
Das Dashboard zeigt eine Übersicht an. (Bild: AWS)

Genutzt werden kann das beispielsweise für das automatische Filtern von verbotenen oder jugendgefährdenden Inhalten. Ein solches, eigens entwickeltes System hat die Videoplattform Youtube implementiert.

Rekognition Video kann bereits als Demoversion ausprobiert werden. Im Ankündigungspost wird auch eine Beispielabfrage beschrieben.



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