AWS Proton: Amazon will Container-Verwaltung automatisieren
Auf seiner diesjährigen Hausmesse Re:Invent hat der Cloud-Betreiber Amazon Web Services eine Vielzahl neuer Dienste und Angebote rund um die Container-Technik vorgestellt(öffnet im neuen Fenster). Die dabei wohl wichtigste Neuerung ist AWS Proton(öffnet im neuen Fenster). Damit will AWS eine komplett automatisierte Verwaltung und auch Deployments für Container bieten.
In der Ankündigung dazu heißt es: "Die Pflege von Hunderten oder manchmal Tausenden von Microservices mit sich ständig ändernden Infrastrukturressourcen und -konfigurationen ist selbst für die fähigsten Teams eine herausfordernde Aufgabe". Hier soll Proton Abhilfe schaffen, indem Infrastruktur-Teams einfach zentral verwaltete Templates erstellen und diese den Container-Teams bereitstellen. So soll die für die Container genutzte Infrastruktur leichter verwaltet und aktualisiert werden können.
Für Kunden, die weiter On-Premise- sowie auch Cloud-Dienste nutzen, öffnet Amazon seinen Container-Dienst (ECS) sowie seinen Kubernetes-Dienst (EKS) zum Einsatz außerhalb der Cloud. Als ECS Anywhere(öffnet im neuen Fenster) und EKS Anywhere(öffnet im neuen Fenster) sollen die beiden Dienste zur Container-Orchestrierung ab der ersten Hälfte 2021 im eigenen Rechenzentrum der Wahl genutzt werden können. Das soll ebenfalls die Verwaltung der eigenen Container-Flotte vereinfachen.
Amazon legt außerdem die eigene für EKS genutzte Kubernetes-Distribution als Open Source(öffnet im neuen Fenster) offen. Der Linux-Distributor und Open-Source-Spezialist Canonical hat inzwischen angekündigt, diese EKS Distro als Snap-Paket(öffnet im neuen Fenster) in seinem Ubuntu-System zu verteilen. Das soll die Pflege vereinfachen und die Sicherheit erhöhen.
Nun stabil und öffentlich verfügbar ist die eigene Container Registry (ECR)(öffnet im neuen Fenster). Die AWS-Konkurrenz zum Docker Hub hatte das Unternehmen erstmals vor wenigen Wochen vorgestellt. Für seinen Serverless-Dienst Lambda hat AWS außerdem Container-Unterstützung(öffnet im neuen Fenster) eingeführt. Der Code soll sich so leichter packen und verteilen lassen. Für AWS Lambda können nun außerdem mehr Speicher, mehr CPUs sowie AVX2-Befehle(öffnet im neuen Fenster) genutzt werden, um den eigenen Code in dem Dienst zu beschleunigen.
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