AWS, Medizinnobelpreis, Huawei: Sonst noch was?
Was am 5. Oktober 2020 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.
Jetson Nano mit 2 GByte: Nvidia hat eine günstigere Version des Jetson Nano mit 2 GByte statt 4 GByte vorgestellt, der Preis sinkt von 100 US-Dollar auf 60 US-Dollar.
Medizinnobelpreis verliehen: Zur Eröffnung der Nobelpreiswoche hat das Komitee in Stockholm den Preis für Medizin oder Physiologie verliehen. Geehrt wurden Harvey J. Alter, Michael Houghton und Charles M. Rice für die Entdeckung des Hepatitis-C-Virus. Das Virus, das durch Blut übertragen wird, kann Leber-Zirrhose und Leberkrebs auslösen. Es stelle "ein weltweites Gesundheitsproblem" dar, begründete das Komitee seine Entscheidung. In dieser Woche werden noch die Preise für Physik, Chemie, Literatur und Frieden bekanntgegeben, am kommenden Montag der für Wirtschaft. Das Preisgeld beträgt jeweils zehn Millionen schwedische Kronen, umgerechnet etwa 950.000 Euro.
Bildschirm aufzeichnen: Das Entwicklerteam der Powertoys sammelt derzeit Feedback für ein neues Tool: Video Gif Capture. Dieses kann den Bildschirminhalt des Windows-10-Desktops aufzeichnen und als Animationsgrafik abspeichern. Auf Github bittet das Microsoft-Team um Feedback.
AWS S3 lokal: AWS hat S3-Instanzen für Outposts freigegeben. Das gab Amazon Web Services in einem Blog-Post bekannt. Damit können Kunden die Storage-Cloud auch auf der eigenen Hardware laufen lassen.
Cyberpunk 2077 ist "gone Gold": Das Entwicklerstudio CD Projekt Red hat eine "Gold"-Version von Cyberpunk 2077 fertiggestellt - gemeint ist die Version, die an die Presswerke geliefert wird. Allerdings wird weiter an dem Spiel gearbeitet. Zur Veröffentlichung am 19. November 2020 wird es so gut wie sicher ein Update geben.
Huawei baut in Deutschland eine Redaktion auf: Das geht aus einer Stellenausschreibung hervor, die Welt am Sonntag vorliegt. Demnach sucht das chinesische Unternehmen einen Chefredakteur, der ein Nachrichtenangebot von Huawei leiten soll. Zu den Aufgaben gehöre es, eine "Strategie zur Erstellung von Inhalten" zu formulieren und "qualitativ hochwertige Content-Partner" auszuwählen. Zudem, so heißt es in der Ausschreibung, solle der Chefredakteur in Berlin ein Redaktionsteam aufbauen. Es geht nach Informationen aus dem Unternehmen, die Golem.de vorliegen, offenbar um ein Newsportal für Huawei-Endgerätenutzer.
Amazon Music bietet höhere Qualität: Amazon hat Verträge mit Universal Music sowie Warner Music geschlossen und bietet Tausende weitere Lieder und Alben in Ultra High Definition an. Für das Hören der Musik in der höheren Qualität ist ein Abo von Amazon Music HD erforderlich, das monatlich 14,99 Euro kostet.
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