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AWS, Geräte und Alexa: Amazon entlässt 16.000 Angestellte

Amazon -CEO Andy Jassy will mit den enormen Kürzungen vor allem eines erreichen: den Abbau von Bürokratie.
/ Oliver Nickel
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Amazon entlässt viele Menschen aus dem Unternehmen. (Bild: Pixabay.com)
Amazon entlässt viele Menschen aus dem Unternehmen. Bild: Pixabay.com

Amazon kürzt seine Belegschaft weiter. In einer neuen Welle sollen 16.000 Menschen entlassen werden. Der Konzern will somit seinen Plan vom Oktober 2025 erfüllt haben, 30.000 Menschen zu entlassen und die Belegschaft im Corporate-Bereich um 10 Prozent zu verkleinern. Das berichtet(öffnet im neuen Fenster) die Nachrichtenagentur Reuters.

Insgesamt arbeiten mehr als 1,5 Millionen Menschen bei Amazon. Nur etwa 300.000 von ihnen gelten als der Corporate-Kern, der Projekte verwaltet und entwickelt. Laut Amazon-HR-Managerin Beth Galetti sollen die Jobkürzungen vor allem Bürokratie und Entscheidungsebenen bei Amazon abbauen und den gesamten Konzern so effizienter machen. "Manche von Ihnen fragen sich vielleicht, ob dies der Beginn eines neuen Rhythmus ist – bei dem wir alle paar Monate umfassende Kürzungen ankündigen" , sagte Galetti. "Das ist nicht der Fall."

Plan wurde intern aus Versehen geleakt

Die Befürchtungen, dass die Entlassungswellen zu einem regelmäßigen Ereignis werden könnten, sind nicht ganz unbegründet. Parallel zu den offiziellen Ankündigungen wurde aus Versehen auch eine E-Mail an interne Mitarbeiter versendet. Diese informierte über den sogenannten Project Dawn(öffnet im neuen Fenster) – einer großen geplanten Entlassungsinitiative und Umstrukturierung im Unternehmen. Ein mit Project Dawn zusammenhängendes Meeting wurde nach Bekanntwerden allerdings direkt aus der Planung entfernt.

Zu den entlassenen Personen gehören ehemalige Angestellte in Bereichen wie Alexa, AWS, Prime Video und der Devices-Abteilung. Viel Arbeit soll laut dem Unternehmen unter anderem von KI-Assistenten übernommen werden. Wie genau Amazon KI in den Workflow integrieren will, ist dabei nicht klar.

Die aktuellen Entlassungen sollen laut CEO Andy Jassy allerdings weder mit KI zusammenhängen noch finanzielle Gründe haben. Stattdessen wolle der Konzern wie erwähnt Bürokratie abbauen.


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