AWS Fargate und EKS: AWS bringt Container ohne alles und mit Kubernetes

Nach Microsoft und Google bietet jetzt auch Amazon in seinen Webservices (AWS) die Container-Orchestrierung Kubernetes. Zusätzlich zu den EC2-Instanzen für virtuelle Maschinen bietet AWS nun auch reine Container-Instanzen.

Artikel veröffentlicht am , /Ulrich Bantle
Amazon unterstützt Container mit Kubernetes und ohne Infrastruktur.
Amazon unterstützt Container mit Kubernetes und ohne Infrastruktur. (Bild: Amazon Web Services)

Amazon hat für seinen Clouddienst der Webservices (AWS), ebenso wie die Konkurrenz dies für Microsoft Azure und Google Cloud Platform gemacht hat, die Container-Orchestrierung Kubernetes in seine Container-Services aufgenommen. Das Angebot namens Amazon Elastic Container Service for Kubernetes (EKS) soll den Betrieb der freien Container-Lösung ermöglichen, ohne eigene Kubernetes-Cluster installieren und pflegen zu müssen.

Stellenmarkt
  1. Informationsmanager (m/w/d)
    Deutsche Leasing AG, Bad Homburg vor der Höhe bei Frankfurt am Main
  2. MS SQL-Server / Datenbankadministrator (m/w/d)
    Börse Stuttgart GmbH, Stuttgart
Detailsuche

Bei Amazon EKS handelt es sich der Ankündigung zufolge um eine komplett verwaltete Lösung, was Upgrades, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit betrifft. Der Dienst setzt auf drei Master-Server, die jeweils in einer eigenen Availability-Zone von AWS laufen, was Hochverfügbarkeit verspricht. Der Service soll die Master-Server automatisch überwachen und bei Problemen ersetzen.

  • AWS bietet nun auch Kubernetes ... (Bild: Amazon Web Services)
  • ... und eine Container-Analogie zu EC2. (Bild: Amazon Web Services)
AWS bietet nun auch Kubernetes ... (Bild: Amazon Web Services)

Mit dem Einsatz des freien Kubernetes in der Upstream-Version für EKS seien auch alle vorhandenen Plugins und Werkzeuge aus der Open-Source-Community für Kubernetes zu EKS kompatibel, teilt der Anbieter mit. Gleiches gelte auch für die Anwendungen, die darauf laufen. Auch diese seien mit Anwendungen auf jeder Standardinstallation von Kubernetes kompatibel, gleichgültig ob die in der Cloud oder on premise vorgehalten werden. Amazon verspricht damit eine einfache Migration der Anwendungen in die eigene EKS-Lösung. Gleichzeitig sei der Kuberntes-Service mit diversen AWS-Diensten verknüpft, was etwa die Authentifizierung über Amazons IAM ermögliche. Derzeit bietet Amazon den Kubernetes-Service als Preview-Version an, für die man sich auf der EKS-Webseite anmelden kann.

Fargate - Container ohne Infrastruktur

Für Kunden und Nutzer, denen die Verwaltung und Pflege eigener Infrastruktur wie eben mit Kubernetes trotzdem zu viel Aufwand macht, bietet AWS mit Fargate eine einfache Möglichkeit, Container produktiv auszurollen. "Um es einfach auszudrücken: Fargate ist wie EC2, aber anstatt Ihnen eine virtuelle Maschine zu geben, erhalten Sie einen Container", heißt es dazu in der Ankündigung.

Golem Akademie
  1. Terraform mit AWS: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Dezember 2021, Virtuell
  2. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    26. November 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Um einen Container zu starten, müssen Kunden lediglich ihr Image bauen, die CPU- und Speicher-Ressourcen festlegen sowie das Netzwerk und die Authentifizierung konfigurieren. Damit soll Fargate die Bedürfnisse der Kunden für ihre Container möglichst gut erfüllen. Wie üblich ist natürlich auch Fargate an die restlichen AWS-Dienste angebunden und nutzt darüber hinaus die gleichen Schnittstellen wie der bisher übliche Amazon Container Service.

Fargate steht bisher nur als Vorschau bereit und kann lediglich in der AWS-Zone US East mit dem Rechenzentrum im Norden des US-Bundesstaates Virginia getestet werden. Für das kommende Jahr plant Amazon, Fargate-Container auf dem hauseigenen Kubernetes-Dienst EKS zu unterstützen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Rockstar Games
Neue GTA Trilogy läuft auch auf älterer PC-Hardware

Die Grafik der überarbeiteten GTA Trilogy sieht im Video viel besser aus als im Original. Trotzdem muss es keine ganz neue Hardware sein.

Rockstar Games: Neue GTA Trilogy läuft auch auf älterer PC-Hardware
Artikel
  1. Staatstrojaner: Journalist der New York Times mit Pegasus gehackt
    Staatstrojaner
    Journalist der New York Times mit Pegasus gehackt

    Nach mehreren Versuchen wurde ein Journalist der New York Times mit dem NSO-Trojaner Pegasus infiziert. Schützen konnte er sich nicht.

  2. Kursabsturz: Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler
    Kursabsturz
    Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler

    Die vielen neuen Mitarbeiter seien nicht richtig eingearbeitet worden. Und die Ziele von Teamviewer seien zu hochgesteckt gewesen, sagt Oliver Steil.

  3. Satechi: USB-C-Hub integriert eine externe SSD gleich mit
    Satechi
    USB-C-Hub integriert eine externe SSD gleich mit

    Der Hybrid Multiport Adapter kann per USB-C ein Notebook aufladen und weitere Geräte verbinden. Außerdem ist Platz für eine M.2-SSD.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Speicherprodukte von Sandisk & WD zu Bestpreisen (u. a. Sandisk SSD Plus 2TB 140,99€) • Sapphire Pulse RX 6600 497,88€ • Nintendo Switch OLED 369,99€ • Epos H3 Hybrid Gaming-Headset 144€ • Apple MacBook Pro 2021 ab 2.249€ • EA-Spiele günstiger • Samsung 55" QLED 699€ [Werbung]
    •  /