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Die Cloud verändert sich schnell und dauernd

Die Welt der Clouds befindet sich in einem rasanten Prozess von Veränderungen. Große Cloud-Anbieter stellen heutzutage Hunderte von Komponenten zur Verfügung und es gibt jeden Monat etwas Neues: Bestehende Komponenten werden erweitert, deren APIs und Preise verändert, oder es gibt ganz neue Komponenten. Als Entwickler, der Cloud-Technologien einsetzt oder einsetzen will, ist man gut beraten, sich kontinuierlich zu informieren, indem man beispielsweise entsprechende Newsletter oder Blogs liest. Ob man die Cloud für ein bestimmtes System oder Projekt einsetzen will, sollte nach sachlichem Abwiegen der Vor- und Nachteile entschieden werden. Es gibt interessante Argumente gegen den Einsatz der Cloud, die man durchaus bedenken sollte. Beispielsweise erfordert der Einsatz von Clouds eine schnelle Internetanbindung des Unternehmens.

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Datenströme, die bisher zwischen internen Systemen im eigenen Rechenzentrum liefen, müssten in Zukunft über das Internet gehen. Dies kann höhere Investitionen in Internet-Anbindungen erfordern. Außerdem verlangen manche Cloud-Anbieter Gebühren für den Download und/oder Upload von Daten, die als Preisbestandteil in der Nutzen-Kosten-Kalkulation berücksichtigt werden sollten. Auch ist es nicht immer sinnvoll, überhaupt mit Cloud-Technologien zu arbeiten. Es gibt also vieles zu bedenken, grundlegendes Misstrauen ist aber unangebracht - zumal es häufig aus der Angst vor Neuem und fehlendem Wissen über die Cloud erwächst. Ökonomisch betrachtet ist der Einsatz der Cloud lediglich eine weitere Stufe der Spezialisierung, bei der bestimmte Aufgaben, wie die Infrastruktur-Betreuung, an Spezialisten übergeben werden. Diese können dank Skalen- und Synergieeffekte die Effizienz steigern. Eine Vorstellung, auf welcher Größenordnung ein Data Center liegt und welche Skaleneffekte dadurch möglich sind, gibt beispielsweise ein Video von Microsoft zu diesem Thema.

Der Markt der Cloud-Anbieter ist in Bewegung. Es ist zu hoffen, dass keiner der Marktteilnehmer ein Monopol aufbauen kann. Im Moment ist das auch nicht in Sicht. Zwar ist AWS marktführend, doch Azure, Alibaba Cloud und Google Cloud holen auf. Auch IBM gibt sich nicht geschlagen, wie der Kauf von Red Hat zeigt.

Das Gute ist: Als Kunde muss man sich nicht auf einen Anbieter beschränken. Man kann durchaus auf mehrere von ihnen setzen und die eigenen Anwendungen so entwickeln, dass sie möglichst portabel und mit nicht zu großem Aufwand auf andere Clouds migrierbar sind. Dazu trägt der Einsatz von Open-Source-Programmiersprachen wie Python und entsprechenden Open-Source-Bibliotheken und -Frameworks bei. Außerdem gibt es Drittanbieter-Tools wie beispielsweise für Datentransporte- und Datentransformationen, die mit mehreren Clouds kompatibel sind. Ein Hybrid-Cloud-Ansatz, bei dem man einen sinnvoll gewählten Teil der Daten in der Cloud und einen Teil in eigenen Rechenzentren hält, kann - in Kombination mit dem Einsatz von zwei oder mehr Cloud-Anbietern - eine Strategie sein, um die Vorteile von Clouds zu nutzen und sich dennoch nicht zu sehr von einem Cloud-Anbieter abhängig zu machen.

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Miroslav Stimac ist Informatiker, promovierter Wirtschaftswissenschaftler und aktuell Teilzeitstudent der Astronomie. Er arbeitet seit 2004 als Entwickler mit branchenübergreifender Projekterfahrung, hauptsächlich in Business Intelligence, Data Science und Statistik. Seine fachlichen Interessenschwerpunkte sind Astronomie, Japanologie, Konsumforschung und Robotik.

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 Die großen Cloud-Anbieter: AWS führt, aber dominiert nicht
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Handle 24. Jan 2019

Einer der sinnvollsten Usecases ist denke ich, wenn man einen stark schwankenden oder...

BLi8819 23. Jan 2019

Also meinst du die Ausfallsicherheit. Schreib das doch einfach.

minnime 23. Jan 2019

Das ist ja der Punkt, so etwas kann nicht schwer zu kommunizieren sein, sonst stimmt bei...

rosix 23. Jan 2019

Ich arbeite bei einem Hosting Provider (Internex GmbH) und für uns ist die AWS/Azure...

systemnutzer 22. Jan 2019

Ich kann dir auch ein paar Gründe nennen. Die großen Unternehmen versuchen den Preis an...


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