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AWS: Auch Amazon plant Elasticsearch-Fork

Nach Community-Initiativen will nun auch AWS einen Open-Source-Fork von Elasticsearch erstellen. Der Druck auf Elastic wird damit groß.

Artikel veröffentlicht am ,
AWS will einen Elasticsearch-Fork erstellen.
AWS will einen Elasticsearch-Fork erstellen. (Bild: Oriental Images/Reuters)

Cloud-Hoster Amazon Web Services will die Software-Projekte Elasticsearch und Kibana in einem eigenen Fork weiterführen, der auch künftig unter der Apache-Lizenz stehen soll. Elastic, der bisherige Hauptsponsor und Entwickler der Software, hatte vor etwa einer Woche einen Lizenzwechsel auf die SSPL angekündigt, wodurch die Projekte eben keine Open-Source-Software mehr sind.

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Der Ankündigung von AWS war bereits das auf Log-Management und -Analyse spezialisierte Unternehmen Logz.io zuvorgekommen, das ebenfalls einen freien Fork plant. Dank AWS haben diese Ideen und Anstrengungen nun aber vor allem finanzkräftige Unterstützung mit großer Breitenwirkung.

Elasticsearch-Fork mit der Community

AWS pflegt mit der Open Distro for Elasticsearch schon eine eigene Ableitung der Software mit zahlreichen Zusatzfunktionen für den Enterprise-Einsatz. Bisher basierte der Code zwar noch auf den Arbeiten von Elastic, um einen Fork zu vermeiden. Der Lizenzwechsel macht dies nun aber unvermeidlich. Der Cloud-Hoster schreibt, dass das Team auf die Pflege der Software vorbereitet sei, zudem langjährige Erfahrung mit dem Code habe und auch zu Apache Lucene aktiv beitrage, das als Grundlage für Elasticsearch dient.

In den kommenden Wochen will AWS auf Github Repositories mit dem Code bereitstellen. Darüber hinaus will der Cloud-Hoster "gesunde und nachhaltige Open Source-Praktiken" fördern und die Leitung des Projekts durch klare Regeln mit der Community der Beitragen abstimmen.

AWS widerspricht außerdem der harschen Kritik von Elastic. Der Cloud-Hoster habe die Community mit seinem Angebot in die Irre geführt und Elastic zu dem Lizenzwechsel gezwungen, schrieb Elastic-CEO Shay Banon. In dem AWS-Blog heißt es dazu: "Sie glauben, dass die Einschränkung ihrer Lizenz andere davon abhält, verwaltete Elasticsearch-Dienste anzubieten, wodurch Elastic ein größeres Geschäft aufbauen kann. Elastic hat das Recht, seine Lizenz zu ändern, aber sie sollten auch zu ihrer eigenen Entscheidung stehen".

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struberg 24. Jan 2021 / Themenstart

Es ist ein wenig komplizierter. Die ALv2 (Apache License v2.0) erlaubt sub-licensing...

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