Abo
  • Services:
Anzeige
Awox' LED-Lampen kombinieren Licht mit Ton.
Awox' LED-Lampen kombinieren Licht mit Ton. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Viel Platz für den Ton, aber schlechte Raumausleuchtung

Anzeige

Für die Raumausleuchtung ist die Konstruktion ebenfalls ungeeignet. Der Lichtstrom mit 3.000 Kelvin ist leider stark nach unten gerichtet, so dass die Lampe einen Spot-Charakter hat, ähnlich vielen Lampen in PAR38-Strahler-Bauform. Awox nennt zwar 120 Grad Abstrahlung, doch der Hauptlichtkegel erreicht eher 90 Grad. Große Lampenhersteller würden jedenfalls einen geringeren Wert angeben, denn viele GU10- oder GU5.3-LEDs strahlen natürlich einen kleinen Teil ihres Lichts auch außerhalb des angegebenen Lichtkegels ab und werden mit Gradzahlen von 30, 45 oder 60 Grad ausgezeichnet. Die Awox-Lampe entspräche in der Rechnung großer Lichtkonzerne unserer Meinung nach eher einer 45-Grad-Lampe.

Die Konstruktion aus über 30 LEDs ist deutlich sichtbar. Hochwertige Leuchtmittel kaschieren ihre Technik durch Lichtverteilung mittlerweile so gut, dass das eigentliche Licht anders als bei Striimlight gar nicht mehr als das von zusammengeschalteten Einzel-LEDs wahrgenommen wird. Striimlight wirkt eher wie eine Baumarkt-LED-Lampe in einem übergroßen Gehäuse.

Schwere Lampe

Die Größe kommt dafür der Tonausgabe zugute. Wir finden sie besser als viele kleine Bluetooth-Lautsprecher. Allerdings hat beispielsweise Philips Shoqbox eine etwas bessere Basswiedergabe, die bereits zu den größeren Bluetooth-Lautsprechern gehört. Der Vorteil ist hierbei die freiere Positionierung, der Nachteil die Abhängigkeit vom Akku oder Netzteil. Die Lampen-Lautsprecher benötigen einen E27-Sockel, der meist in festinstallierten Hängeleuchten vorhanden ist. Wie gut der Ton ist, hängt von der Räumlichkeit ab. In einer Küche, die meist viel Platz für Hall bietet, macht sich der Lautsprecher nicht so gut. Da klingt häufig die Anlage aus dem Nebenzimmer besser.

  • Awox Striimlight gibt es in zwei Varianten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die WLAN-Variante bietet die meisten Funktionen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ein kleiner, kaum erkennbarer Knopf... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... ist für den Reset des Leuchtmittels zuständig. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Bluetooth-Variante bietet kaum Funktionen, kostet aber auch nur die Hälfte. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Für Leuchtmittel sind die Awox-Lampen ziemlich groß. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Selbst Philips' Hoch-Lumen-Lampe, erkennbar an den gelben Remote-Phosphor-Schalen, ist noch klein im Vergleich. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die WLAN-App für die Awox-Lampen sieht zwar den DLNA-Verstärker, kann aber nichts mit ihm anfangen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Lautstärke kann nur über die App geregelt werden. Die Hardwaretasten des iPhones werden nicht unterstützt. (Screenshot: Golem.de)
  • Auswahl der Radiostationen, die die Lampe über das Internet empfangen kann (Screenshot: Golem.de)
  • Die Lampe ist auch ein DLNA-Server. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer will, kann die Lampe auch als DLNA-Client betreiben. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier greifen wir auf einen Windows Media Player zu. (Screenshot: Golem.de)
Die WLAN-Variante bietet die meisten Funktionen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Die Lampe hat mit 680 Gramm laut Hersteller ein ziemlich hohes Gewicht - unabhängig von der Bluetooth- oder WLAN-Variante. Beim Nachwiegen stellten wir jedoch fest, dass unsere WLAN-Variante rund 550 Gramm wiegt, die Bluetooth-Version nur 390 Gramm.

Bei einer mehrflammigen Leuchte sollten gegebenenfalls mehrere Lampen dieses Typs eingesetzt werden, damit die Leuchte nicht schief im Raum hängt. Das wird insbesondere bei der WLAN-Variante zu teuer. Das hohe Gewicht ist zudem für Leuchten mit flexibler Aufhängehöhe ein Problem. Unsere verstellbare Hängeleuchte für die Küche wurde mit dem WLAN-Leuchtmittel heruntergezogen, die Bluetooth-Variante war leicht genug.

 Windows und Android mit DLNA Render TargetsFazit und Verfügbarkeit von Awox Striimlight mit WLAN oder Bluetooth 

eye home zur Startseite
Moe479 17. Jul 2014

die leds selber gehen selbst eigentlich sogut wie nie von selbst kaputt, die vorgelagerte...

schipplock 16. Jul 2014

Im ersten Moment dachte ich: oh! gute Idee! Dann habe ich gemerkt, dass man Licht ja auch...

PiranhA 16. Jul 2014

Also mir fällt glaube ich kein sinnvoller Einsatz für solche Lampen ein. Dann doch lieber...

TheNightflight 16. Jul 2014

Sicher das diese Deckenspots (danach hört es sich jedenfalls an) mit einer E27 Fassung...

Djinto 15. Jul 2014

"...keine 7.1-Anlage..." Selbst wenn, seit wann taugt eine 7.1 Anlage um Stereo Musik in...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo
  2. HAMBURG SÜD Schifffahrtsgruppe, Hamburg
  3. Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT, Sankt Augustin
  4. infoteam Software AG, Dortmund


Anzeige
Top-Angebote
  1. 159€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis 182€)
  2. 339€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt
  3. 397€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt

Folgen Sie uns
       


  1. BiCS3 X4

    WDs Flash-Speicher fasst 96 GByte pro Chip

  2. ARM Trustzone

    Google bescheinigt Android Vertrauensprobleme

  3. Überbauen

    Telekom setzt Vectoring gegen Glasfaser der Kommunen ein

  4. Armatix

    Smart Gun lässt sich mit Magneten hacken

  5. SR5012 und SR6012

    Marantz stellt zwei neue vernetzte AV-Receiver vor

  6. Datenrate

    Vodafone weitet 500 MBit/s im Kabelnetz aus

  7. IT-Outsourcing

    Schweden kaufte Clouddienste ohne Sicherheitsprüfung

  8. Quantengatter

    Die Bauteile des Quantencomputers

  9. Microsoft gibt Entwarnung

    MS Paint bleibt

  10. BGH-Urteil

    Banken dürfen Geld für SMS-TANs verlangen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken
  2. IETF DNS wird sicher, aber erst später
  3. IETF Wie TLS abgehört werden könnte

Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

  1. Re: Nur für Neukunden

    Moritur | 16:41

  2. Re: MGS4

    Bigfoo29 | 16:40

  3. Das ganze ist doch eher als eine Kindersicherung

    ScaniaMF | 16:40

  4. Re: Ich benutze zwar kein Android

    tunnelblick | 16:37

  5. DAB oder nur Analog?

    superdachs | 16:36


  1. 15:46

  2. 15:02

  3. 14:09

  4. 13:37

  5. 13:26

  6. 12:26

  7. 12:12

  8. 12:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel