• IT-Karriere:
  • Services:

Viel Platz für den Ton, aber schlechte Raumausleuchtung

Für die Raumausleuchtung ist die Konstruktion ebenfalls ungeeignet. Der Lichtstrom mit 3.000 Kelvin ist leider stark nach unten gerichtet, so dass die Lampe einen Spot-Charakter hat, ähnlich vielen Lampen in PAR38-Strahler-Bauform. Awox nennt zwar 120 Grad Abstrahlung, doch der Hauptlichtkegel erreicht eher 90 Grad. Große Lampenhersteller würden jedenfalls einen geringeren Wert angeben, denn viele GU10- oder GU5.3-LEDs strahlen natürlich einen kleinen Teil ihres Lichts auch außerhalb des angegebenen Lichtkegels ab und werden mit Gradzahlen von 30, 45 oder 60 Grad ausgezeichnet. Die Awox-Lampe entspräche in der Rechnung großer Lichtkonzerne unserer Meinung nach eher einer 45-Grad-Lampe.

Stellenmarkt
  1. ekom21 - KGRZ Hessen, Darmstadt, Gießen, Kassel
  2. Helios IT Service GmbH, Berlin-Buch

Die Konstruktion aus über 30 LEDs ist deutlich sichtbar. Hochwertige Leuchtmittel kaschieren ihre Technik durch Lichtverteilung mittlerweile so gut, dass das eigentliche Licht anders als bei Striimlight gar nicht mehr als das von zusammengeschalteten Einzel-LEDs wahrgenommen wird. Striimlight wirkt eher wie eine Baumarkt-LED-Lampe in einem übergroßen Gehäuse.

Schwere Lampe

Die Größe kommt dafür der Tonausgabe zugute. Wir finden sie besser als viele kleine Bluetooth-Lautsprecher. Allerdings hat beispielsweise Philips Shoqbox eine etwas bessere Basswiedergabe, die bereits zu den größeren Bluetooth-Lautsprechern gehört. Der Vorteil ist hierbei die freiere Positionierung, der Nachteil die Abhängigkeit vom Akku oder Netzteil. Die Lampen-Lautsprecher benötigen einen E27-Sockel, der meist in festinstallierten Hängeleuchten vorhanden ist. Wie gut der Ton ist, hängt von der Räumlichkeit ab. In einer Küche, die meist viel Platz für Hall bietet, macht sich der Lautsprecher nicht so gut. Da klingt häufig die Anlage aus dem Nebenzimmer besser.

  • Awox Striimlight gibt es in zwei Varianten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die WLAN-Variante bietet die meisten Funktionen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ein kleiner, kaum erkennbarer Knopf... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... ist für den Reset des Leuchtmittels zuständig. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Bluetooth-Variante bietet kaum Funktionen, kostet aber auch nur die Hälfte. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Für Leuchtmittel sind die Awox-Lampen ziemlich groß. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Selbst Philips' Hoch-Lumen-Lampe, erkennbar an den gelben Remote-Phosphor-Schalen, ist noch klein im Vergleich. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die WLAN-App für die Awox-Lampen sieht zwar den DLNA-Verstärker, kann aber nichts mit ihm anfangen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Lautstärke kann nur über die App geregelt werden. Die Hardwaretasten des iPhones werden nicht unterstützt. (Screenshot: Golem.de)
  • Auswahl der Radiostationen, die die Lampe über das Internet empfangen kann (Screenshot: Golem.de)
  • Die Lampe ist auch ein DLNA-Server. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer will, kann die Lampe auch als DLNA-Client betreiben. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier greifen wir auf einen Windows Media Player zu. (Screenshot: Golem.de)
Die WLAN-Variante bietet die meisten Funktionen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Die Lampe hat mit 680 Gramm laut Hersteller ein ziemlich hohes Gewicht - unabhängig von der Bluetooth- oder WLAN-Variante. Beim Nachwiegen stellten wir jedoch fest, dass unsere WLAN-Variante rund 550 Gramm wiegt, die Bluetooth-Version nur 390 Gramm.

Bei einer mehrflammigen Leuchte sollten gegebenenfalls mehrere Lampen dieses Typs eingesetzt werden, damit die Leuchte nicht schief im Raum hängt. Das wird insbesondere bei der WLAN-Variante zu teuer. Das hohe Gewicht ist zudem für Leuchten mit flexibler Aufhängehöhe ein Problem. Unsere verstellbare Hängeleuchte für die Küche wurde mit dem WLAN-Leuchtmittel heruntergezogen, die Bluetooth-Variante war leicht genug.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Windows und Android mit DLNA Render TargetsFazit und Verfügbarkeit von Awox Striimlight mit WLAN oder Bluetooth 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,25€
  2. 17,49€
  3. (u. a. Edna & Harvey: The Breakout - Anniversary Edition für 6,99€, The Daedalic Armageddon...

Moe479 17. Jul 2014

die leds selber gehen selbst eigentlich sogut wie nie von selbst kaputt, die vorgelagerte...

schipplock 16. Jul 2014

Im ersten Moment dachte ich: oh! gute Idee! Dann habe ich gemerkt, dass man Licht ja auch...

PiranhA 16. Jul 2014

Also mir fällt glaube ich kein sinnvoller Einsatz für solche Lampen ein. Dann doch lieber...

TheNightflight 16. Jul 2014

Sicher das diese Deckenspots (danach hört es sich jedenfalls an) mit einer E27 Fassung...

Djinto 15. Jul 2014

"...keine 7.1-Anlage..." Selbst wenn, seit wann taugt eine 7.1 Anlage um Stereo Musik in...


Folgen Sie uns
       


Zoom Escaper ausprobiert

Der Zoom Escaper ist eine Möglichkeit, sich aus Videokonferenzen zu schummeln. Wir haben ihn ausprobiert.

Zoom Escaper ausprobiert Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /