Avoid as Teammate: Neue Erziehungsmaßnahme in Overwatch als Test

Andere Spieler können zwar unangenehm auffallen, doch das muss kein meldbarer Regelverstoß sein. Overwatch testet nun eine Funktion mit dem Namen Avoid as Teammate. Das kann die Dauer bis zu einem Kampf erhöhen, dafür übt sich der unerwünschte Spieler aber vielleicht in Selbstreflexion.

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Unliebsame Spieler lassen sich temporär aus dem Team ausschließen (Symbolbild).
Unliebsame Spieler lassen sich temporär aus dem Team ausschließen (Symbolbild). (Bild: Getty Images North America/Joe Scarnici)

Blizzard testet eine neue Funktion mit dem Namen Avoid as Teammate in Overwatch. Damit lassen sich unliebsame Spieler temporär verbannen, ohne dass sie gleich gemeldet werden müssen. Bis zu zwei Spieler können für einen Zeitraum von bis zu einer Woche auf diese schwarze Liste gesetzt werden. Damit bekommen Spieler ein Werkzeug in die Hand, um nicht mehr mit potenziell nervige Mitspielern zusammenarbeiten zu müssen. Solche Spieler verstoßen oft gar nicht gegen festgemachte Regeln.

Dass nur zwei Spieler so gesetzt werden können, begründet Blizzard damit, dass es Befürchtungen zu Leistungseinbußen gibt. Wer spielen will, der findet gerade in Randzeiten vielleicht nicht sofort eine Möglichkeit eines Kampfes. Das Matchmaking kann mit der Funktion länger dauern, da das System mehr Kombinationen durcharbeiten muss. Ein Spieler, der als Avoid as Teammate eingestuft wurde, kann aber durchaus noch als Gegner auftauchen - vermutlich durchaus eine Genugtuung für denjenigen, der den Spieler nicht mehr in seinem Team sehen will.

Zudem wird solch eine Sperre automatisch nach einer Woche aufgehoben. Es ist aber möglich, die Person erneut auf die Liste der zwei unerwünschten Spieler zu setzen. Blizzard wird die Auswirkungen auf das Spiel sehr genau beobachten.

Die allgemeine Meldefunktion wird mit Avoid as Teammate nicht ersetzt. Vielmehr ist es als eine Ergänzung für weniger kritische Fälle zu sehen. Sie ist aber auch im Falle einer Meldung praktisch. Benimmt sich ein Spieler daneben, muss nicht mehr auf eine erfolgreiche Konsequenz einer Meldung gewartet werden. Die genervten Mitspieler können sofort reagieren.

Derjenige, der geblockt wird, bekommt dies auch mit. Blizzard hofft, dass bei dem betreffenden Mitspieler dann etwas Nachdenken angeregt wird: sozusagen eine Erziehungsmaßnahme für die Etiquette des Spiels.

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jacki 27. Mär 2018

Gibt es doch, hat nichts mit der News zu tun.

igor37 26. Mär 2018

Dann spiele ich eben mit genau diesen Leuten nicht. Passt mir auch.

Apfelbaum 26. Mär 2018

Ich muss regelmäßig über 2 Minuten auf ein Match warten. Irgendwann verschwindet sogar...

quineloe 26. Mär 2018

Meinst du jetzt teambasierende Shooter? Dort meldet man eigene Mitspieler um sie nicht...



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