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AVM: Routerfreiheit bringt Kabel-TV per WLAN auf mobile Geräte

Golem.de wollte von AVM wissen, welche Vorteile die Nutzer von der Abschaffung des Routerzwangs haben. Neben dem DVB-C-Tuner für das Streaming des TV-Programms auf mobile Geräte im WLAN wird noch mehr geboten.

Artikel veröffentlicht am ,
FTTH-Router von AVM
FTTH-Router von AVM (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Mit dem Beginn der Routerfreiheit werden die Nutzer neue Funktionen erhalten. Das sagte AVM-Sprecherin Doris Haar Golem.de auf Anfrage. Besonders interessant sei ein DVB-C-Tuner, der das Kabel-TV per WLAN auf mobile Geräte im Heimnetz bringt.

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"Mit Beginn der Routerfreiheit ab 1. August wird es eine Fritzbox 6490 Cable im Handel geben. Sie enthält alle Leistungsmerkmale einer Fritzbox 7490. Hinzu kommt das DVB-C-Streaming, also die Möglichkeit, Free-TV über DVB-C per WLAN/LAN überall im Heimnetz zu schauen", erklärte Haar.

Weitere Möglichkeiten seien das Einrichten von SIP-Accounts für Voice over IP, immer aktives WLAN und Internetzugang über LAN 1. Alle Informationen und Funktionen eines Routers beziehungsweise Endgeräts seien auf der Benutzeroberfläche einsehbar und nutzbar.

Wolf Osthaus, Senior Vice President für Regulierung bei Unitymedia, hatte in diesem Monat erklärt, es werde "nicht jede Kabelbox aus den Niederlanden oder aus den USA im Netz von Unitymedia funktionieren." Der Docsis-Standard definiert ein Shared Medium, bei dem mehrere Endgeräte auf Ressourcen zugreifen. "Wenn da ein Störer aktiv ist, dann wird er andere Geräte stören und negativ beeinflussen. Wenn es zu Beeinträchtigungen kommt, werden wir die Geräte nicht provisionieren", kündigte Osthaus an. Wenn die Geräte den Spezifikationen entsprächen, werde das jedoch nicht passieren, fügte er hinzu.

Shared Medium: Na und?

Haar erklärte: "Das Kabelnetz ist wie das Mobilfunknetz ein Shared Medium. Der Mobilfunk greift im Vergleich zu einer leitungsgebundenen Infrastruktur auf das noch einfacher zugängliche Medium 'Luft' zu. Störungen im Mobilfunknetz aufgrund von frei gewählten Endgeräten - wie beispielsweise Smartphones sind nicht zu beobachten. Im US-amerikanischen Markt besteht übrigens Endgerätefreiheit in den Kabelnetzen. Und hier sind keine nennenswerten Störungen durch nicht passende Endgeräte bekannt."

Zum Argument der Störungen hatte der Verbund der Endgerätehersteller schon vor längerer Zeit eine Stellungnahme abgegeben: Die primären Risikoaspekte im Kabelnetz bestünden demnach laut dem Wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) nicht in "fremden" Endgeräten, sondern vielmehr in physikalischen Beeinträchtigungen, zu denen mechanische Beschädigungen des Netzes durch Tiefbauarbeiten oder auch Stromausfälle gehören. Weitere Risiken seien Schadsoftware, Bot-Netze und Spam. Erst an dritter Stelle stünden kabelspezifische Störungen, zu denen etwa Rückfluss-Störungen gehören.

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Schnapsbrenner 28. Jun 2016

Wir suchen hier gerade nicht wirklich Gründe die Vorgehensweisen von KabelBW rational zu...

mmarcel 28. Jun 2016

und feddich is

User_x 27. Jun 2016

geht mit einem raspy besser, da man dort auch eine usb-smartcard anschließen kann.

1ras 27. Jun 2016

Der ist aber Schrott, nimm lieber ein Cisco EPC Modem.

M.P. 27. Jun 2016

Die Liste ist auf 400 Einträge begrenzt, und wahrscheinlich voll. Ich prüfe das einmal...


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