AVM-Neuheiten: Revolution, Evolution und ein schwarzes Telefon

Keine Messen, keine Kongresse - und keine Produktankündigungen von AVM. Neuheiten wie Fritzbox 7590 AX, Fritz Repeater 6000 und Fritzfon C6 Black kommen einfach so in den Handel.

Artikel von Jan Rähm veröffentlicht am
Äußerlich kaum zu unterscheiden, von der Ausstattung her aber viel besser: der Fritz Repeater 6000.
Äußerlich kaum zu unterscheiden, von der Ausstattung her aber viel besser: der Fritz Repeater 6000. (Bild: AVM)

Drei Monate, drei Neuheiten: AVM hat Teile seines Produktportfolios im ersten Halbjahr 2021 aktualisiert. Dabei ist der Fritz Repeater 6000 dank umfassender Änderungen als gänzlich neues Produkt anzusehen, die Fritzbox 7590 AX mit neuem WLAN-Part als Weiterentwicklung des bisherigen Topmodells 7590 und das Fritzfon C6 Black als reine Farbvariante des bereits länger erhältlichen C6 in Weiß.

Funk-schnell: AVM Fritzbox 7590 AX

Inhalt:
  1. AVM-Neuheiten: Revolution, Evolution und ein schwarzes Telefon
  2. Leistungsverstärker: AVM Fritz Repeater 6000
  3. Farb-Veränderung: AVM Fritzfon C6 Black

Beim neuen Fritzbox-Topmodell für xDSL-Anschlüsse 7590 AX fällt als erstes auf: Die Verpackung ist deutlich schlanker als bei der 7590 - und das, obwohl die Fritzbox selbst ein ganzes Stückchen zugenommen hat. Die Optik der Box bleibt beim aktuellen Design. Allerdings: Die neue Box ist ein Frischluft-Fan. So sind die Lüftungsschlitze an der Oberseite größer geworden. Die Seitenteile sind nun auf beiden Seiten vollständig durchbrochen.

Wenig geändert hat sich in Sachen Anschlüsse: je einmal DSL und Gigabit-WAN, vier Gigabit-Ethernet-Buchsen, zweimal RJ11 für analoge Telefongeräte plus eine TAE-Buchse und einmal ISDN-S0. Dazu kommen noch zwei USB 3.0 Anschlüsse.

Doch eigentlich sind das nur Nebensächlichkeiten. Die wohl wichtigste Änderung ist der neue WLAN-Part der Box. Der versteht sich auf IEEE 802.11ax aka Wi-Fi 6 und soll bis 2.400 Mbit/s im 5 GHz Band erreichen. Dafür ist die neue Fritzbox mit einem 4x4-Antennenarray ausgestattet. Bei 2,4 GHz sollen bis zu 1.200 Mbit/s drin sein.

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Im Test mit iPerf3 erreichten wir in der Kombi 7590 AX mit iPhone 12 Pro beziehungsweise iPad Pro M1 Werte um 920 Mbit/s, sowohl im Up- wie im Downstream. Die erzielten Netto-Bandbreiten entsprechen unseren Erwartungen und sind angesichts der theoretisch möglichen Brutto-Bandbreite von 1.200 Mbit/s sehr gut.

Mit einem älteren Macbook 12 Zoll mit Wi-Fi 5 kamen wir bei knapp 700 Mbit/s raus, was auch ein durchaus guter Wert für die Netto-Bandbreite ist. Deutlich mehr Bandbreite über die Luftschnittstelle ist bei allen Geräten möglich, die ein besseres Antennen-Setting mitbringen. Unsere drei getesteten Geräte nutzen lediglich ein 2x2-Array.

  • Verdoppelung: Von Repeater 3000 zu Repeater 6000 macht AVM einen großen Schritt in Sachen Ausstattung. (Bild: Jan Rähm)
  • Wachstum: Der neue Repeater 6000 ist minimal größer als der 3000er. (Bild: Jan Rähm)
  • Verwechslungsgefahr: Auf den ersten Blick ist der 6000er Repeater kaum vom Vorgänger zu unterscheiden. (Bild: Jan Rähm)
  • Platzsparend: Die Verpackung der neuen Fritzbox 7590AX ... (Bild: Jan Rähm)
  • ...  ist deutlich schlanker als die der ursprünglichen Fritzbox 7590. (Bild: Jan Rähm)
  • Addition: Auf den ersten Blick kann die Angabe der WLAN-Bandbreite durchaus verwirren. (Bild: Jan Rähm)
  • Eng gepackt: Trotz platzsparender Verpackung ... (Bild: Jan Rähm)
  • ... ist der Lieferumfang (fast) gleich geblieben. (Bild: Jan Rähm)
  • Neu? Von außen ist die neue Fritzbox 7590AX kaum zu erkennen. (Bild: Jan Rähm)
  • Neu? Von außen ist die neue Fritzbox 7590AX kaum zu erkennen. (Bild: Jan Rähm)
  • Neu? Von außen ist die neue Fritzbox 7590AX kaum zu erkennen. (Bild: Jan Rähm)
  • Neu? Von außen ist die neue Fritzbox 7590AX kaum zu erkennen. (Bild: Jan Rähm)
  • Erst der direkte Vergleich zeigt: Die neue Fritzbox ist deutlich gewachsen und verlangt nach mehr Kühlung. (Bild: Jan Rähm)
  • Erst der direkte Vergleich zeigt: Die neue Fritzbox ist deutlich gewachsen und verlangt nach mehr Kühlung. (Bild: Jan Rähm)
  • Etabliert: Bei den verkabelten Schnittstellen ändert sich nichts. Gut zu erkennen sind die deutlich größeren Kühlöffnungen. (Bild: Jan Rähm)
  • Neue Farbe, gleiche Leistung: Das neue Fritzfon C6. (Bild: Jan Rähm)
  • Neue Farbe, gleiche Leistung: das neue Fritzfon C6 (Bild: Jan Rähm)
  • Neue Farbe, gleiche Leistung: das neue Fritzfon C6 (Bild: Jan Rähm)
  • Neue Farbe, gleiche Leistung: das neue Fritzfon C6 (Bild: Jan Rähm)
  • Neue Farbe, gleiche Leistung: das neue Fritzfon C6 (Bild: Jan Rähm)
  • Familientreffen: Von links nach rechts versammeln sich Fritzfon MT-D, M2, MT-F, C4, C6 und C6 Black. Es fehlen C3 und C5. (Bild: Jan Rähm)
  • Das rückseitige Design der Fritzfon-Modelle hat sich kaum verändert über die Jahre. (Bild: Jan Rähm)
  • Nicht kompatibel: Die Ladeanschlüsse der Fritzfon-Geräte hat sich immer wieder geändert. Die Ladestationen sind daher nur eingeschränkt austauschbar. (Bild: Jan Rähm)
Platzsparend: Die Verpackung der neuen Fritzbox 7590AX ... (Bild: Jan Rähm)

Der Test zeigte außerdem: Die zusätzlichen Lüftungsschlitze braucht die Fritzbox 7590 AX auf jeden Fall. Die Box wird im Betrieb deutlich wärmer als der Vorgänger 7590. Unter voller WLAN-Last wird die neue Wi-Fi-6-Fritzbox geradezu heiß. Wohl auch dem neuen Funknetzwerk zu verdanken ist die gestiegene Leistungsaufnahme. Begnügte sich der Vorgänger noch mit 9 bis 10 Watt, gibt AVM für die neue Box 14 bis 16 Watt an. Entsprechend liegt auch ein neues Netzteil bei, das bis zu 42 Watt leistet.

AVM FRITZ!Box 7590 AX (Wi-Fi 6 Router mit 2.400 MBit/s (5GHz) & 1.200 MBit/s (2,4 GHz),bis zu 300 MBit/s mit VDSL-Supervectoring 35b,WLAN Mesh

Wir bleiben beim Funk: Natürlich hat auch die 7590 AX DECT für bis zu sechs Schnurlos-Telefone sowie diverse DECT-ULE-Smarthome-Geräte an Bord. Auf Fritz-Mesh versteht sich die neue Box ebenso wie der Vorgänger.

Top-Ausstattung mit Schönheitsfehler

Eigentlich hat die Box alles, was im Heimnetzwerk glücklich macht. Eines fehlt ihr allerdings, weswegen wir die Box nur als Evolutionsstufe einordnen: Im Gegensatz zur Fritzbox 6660 beispielsweise hat die neue 7590 AX keinen Ethernet-Anschluss spendiert bekommen, der mehr als Gigabit-Ethernet liefert.

Warum der Hersteller nicht wenigstens einen 2,5-Gigabit-Ethernet-Port integriert hat, ist offen. So bleibt es beim Zugriff auf Netzwerkspeicher und bei der internen Kommunikation trotz schnellen WLANs bei Gigabit-Geschwindigkeit. Vielleicht hebt sich AVM leistungsfähigere Netzwerkschnittstellen für ein neues Spitzenmodell auf und integriert dann sogar gleich einen nBase-T-Switch mit vier Buchsen und minimal 2,5 Gbit/s.

Die aktualisierte Fritzbox 7590 AX ist aktuell im Handel erhältlich und wechselt für 269 Euro Preisempfehlung den Besitzer. Allerdings sind die Bestände noch nicht überall gut, sodass die Box teilweise erst in einigen Wochen lieferbar ist. Der Straßenpreis entspricht meist noch der Preisempfehlung, rangiert teils sogar deutlich darüber.

Nun zum AVM Fritz Repeater 6000. Bei ihm ist die Weiterentwicklung deutlich größer.

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Leistungsverstärker: AVM Fritz Repeater 6000 
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TurbinenBewunderer 26. Aug 2021 / Themenstart

Kein Problem, hat mich gefreut! :)

senf.dazu 23. Aug 2021 / Themenstart

Deswegen optisch. Da ist dann die Länge automatisch egal. Bei USB5 mit 80G geht's ja...

Allandor 23. Aug 2021 / Themenstart

Braucht aktuell kaum jemand, daher wird AVM sobald auch kein entsprechendes Produkt raus...

FlashBFE 20. Aug 2021 / Themenstart

Der Preis wirkt erstmal abschreckend, immerhin ist der fast so teuer wie eine Fritz!Box...

M.P. 20. Aug 2021 / Themenstart

https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsanpassung

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