Leistungsverstärker: AVM Fritz Repeater 6000

Der neue Fritz Repeater 6000 ist eine kleine Revolution. Im April überraschte AVM mit dem komplett überarbeiteten Funkverstärker. Er kommt in einer fast identischen Box wie der Vorgänger Repeater 3000, ist wie die Fritzbox jedoch etwas gewachsen. Er ist ein paar Millimeter höher und am Fuß ein klein wenig dicker. Das Design ist nahezu gleich geblieben.

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Dafür haben die Netzwerk-Komponenten eine komplette Überarbeitung erfahren. Ins verkabelte Netz geht es jetzt wahlweise per Gigabit- oder neu 2,5-Gigabit-Ethernet-Port. Kabellos stehen insgesamt drei Funkeinheiten bereit. Zwei arbeiten mit je bis zu 2.400 Mbit/s bei 5 GHz und greifen auf je ein 4x4-Antennenarray zu.

Die dritte Funkeinheit versorgt den Bereich bei 2,4 GHz über ebenfalls ein 4x4-Antennenarray mit bis zu 1.200 Mbit/s. Insgesamt verspricht AVM bis zu 6 Gbit/s als Gesamtdatenrate im WLAN - dafür hätte es dann doch gleich eine 5-Gbit-Ethernet-Schnittstelle oder mehr sein dürfen.

Laut AVM ist der Repeater 6000 auch zur Hardware anderer Hersteller kompatibel. In reinen Fritz-Netzen kann der Repeater ins AVM Mesh integriert werden und ermöglicht dann einen nahtlosen Wechsel durch die Funkzellen inklusive Handover und Band Steering.

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Dank der guten Antennenausstattung verspricht der Repeater 6000 auch im Modus "WLAN-Brücke" hohe Datenraten. Der Vorgänger verband sich zwar im gleichen Frequenzbereich mit der Basis, hatte allerdings keine zwei 4x4-Antennenarrays zur Verfügung. Vielmehr wurde das 4x4-Array für die Anbindung an die Fritzbox genutzt, so blieb für die Clients nur noch ein 2x2-Array mit maximal 866 Mbit/s im Band bei 5 GHz.

Praxis-Check WLAN

Wir haben den neuen Repeater ebenfalls mit iPhone und iPad jüngster Bauart verbunden und mit iPerf3 den Datendurchsatz sowohl im Band 2,4 GHz als auch 5 GHz getestet. Die Ergebnisse der Netto-Datenraten ähneln denen an der Fritzbox 7590 AX und sind sehr gut.

Zum Test an den Repeater verkabelt angeschlossen ist ein Mac Mini mit 10-Gbit/s-Ethernet-Schnittstelle. Angezeigt wird wie erwartet eine aktive 2,5-GBit-Ethernet-Verbindung. In mehr als zehn Durchgängen erreichten wir bei einem im WLAN aktiven Gerät im Downstream reproduzierbar knapp 900 Mbit/s bei 5 GHz und rund 150 Mbit/s bei 2,4 GHz.

Waren zwei Geräte über dasselbe Antennen-Array verbunden, konnten wir gut beobachten, wie der Repeater die Bandbreite auf beide Geräte aufteilte. Hier erreichten wir in Summe ebenfalls um 900 Mbit/s. Das überraschte uns, denn wir erwarteten dank des 4x4-Antennen-Arrays im Repeater eine bessere Performance bei mehreren Geräten.

  • Verdoppelung: Von Repeater 3000 zu Repeater 6000 macht AVM einen großen Schritt in Sachen Ausstattung. (Bild: Jan Rähm)
  • Wachstum: Der neue Repeater 6000 ist minimal größer als der 3000er. (Bild: Jan Rähm)
  • Verwechslungsgefahr: Auf den ersten Blick ist der 6000er Repeater kaum vom Vorgänger zu unterscheiden. (Bild: Jan Rähm)
  • Platzsparend: Die Verpackung der neuen Fritzbox 7590AX ... (Bild: Jan Rähm)
  • ...  ist deutlich schlanker als die der ursprünglichen Fritzbox 7590. (Bild: Jan Rähm)
  • Addition: Auf den ersten Blick kann die Angabe der WLAN-Bandbreite durchaus verwirren. (Bild: Jan Rähm)
  • Eng gepackt: Trotz platzsparender Verpackung ... (Bild: Jan Rähm)
  • ... ist der Lieferumfang (fast) gleich geblieben. (Bild: Jan Rähm)
  • Neu? Von außen ist die neue Fritzbox 7590AX kaum zu erkennen. (Bild: Jan Rähm)
  • Neu? Von außen ist die neue Fritzbox 7590AX kaum zu erkennen. (Bild: Jan Rähm)
  • Neu? Von außen ist die neue Fritzbox 7590AX kaum zu erkennen. (Bild: Jan Rähm)
  • Neu? Von außen ist die neue Fritzbox 7590AX kaum zu erkennen. (Bild: Jan Rähm)
  • Erst der direkte Vergleich zeigt: Die neue Fritzbox ist deutlich gewachsen und verlangt nach mehr Kühlung. (Bild: Jan Rähm)
  • Erst der direkte Vergleich zeigt: Die neue Fritzbox ist deutlich gewachsen und verlangt nach mehr Kühlung. (Bild: Jan Rähm)
  • Etabliert: Bei den verkabelten Schnittstellen ändert sich nichts. Gut zu erkennen sind die deutlich größeren Kühlöffnungen. (Bild: Jan Rähm)
  • Neue Farbe, gleiche Leistung: Das neue Fritzfon C6. (Bild: Jan Rähm)
  • Neue Farbe, gleiche Leistung: das neue Fritzfon C6 (Bild: Jan Rähm)
  • Neue Farbe, gleiche Leistung: das neue Fritzfon C6 (Bild: Jan Rähm)
  • Neue Farbe, gleiche Leistung: das neue Fritzfon C6 (Bild: Jan Rähm)
  • Neue Farbe, gleiche Leistung: das neue Fritzfon C6 (Bild: Jan Rähm)
  • Familientreffen: Von links nach rechts versammeln sich Fritzfon MT-D, M2, MT-F, C4, C6 und C6 Black. Es fehlen C3 und C5. (Bild: Jan Rähm)
  • Das rückseitige Design der Fritzfon-Modelle hat sich kaum verändert über die Jahre. (Bild: Jan Rähm)
  • Nicht kompatibel: Die Ladeanschlüsse der Fritzfon-Geräte hat sich immer wieder geändert. Die Ladestationen sind daher nur eingeschränkt austauschbar. (Bild: Jan Rähm)
Wachstum: Der neue Repeater 6000 ist minimal größer als der 3000er. (Bild: Jan Rähm)

Diese erreichten wir anschließend, als wir den drei möglichen Netzen des Repeaters je eigene Bezeichner verpasst haben. War nun je 5-GHz-Funknetz ein Gerät angemeldet, erreichten beide Datenraten um 900 Mbit/s und der Mac zeigte einen Durchsatz von bis zu 1,6 Gbit/s an.

Laut Fritzbox arbeiteten die WLAN-Geräte bei Brutto-Datenraten von 1.200 Mbit/s bei 80 MHz Kanalbandbreite im Band 5 GHz und 229 Mbit/s brutto bei 20 MHz Kanalbandbreite auf 2,4 GHz. In Spitze erzielten wir 165 Mbit/s im unteren Frequenzband und über 930 Mbit/s im oberen.

AVM Fritz!Repeater 6000 (DREI Funkeinheiten: 5 GHz (2 x bis zu 2.400 MBit/s), 2,4 GHz (bis zu 1.200 MBit/s), 2,5-Gigabit-LAN, deutschsprachige Version)

Fernfunker

Bemerkenswert ist die Reichweite des Repeaters. Schon während der Benchmark-Tests waren wir neugierig, ob der 6000er unsere funktechnisch schwierige Test-Wohnung mit Wänden aus stark kohlenstoffhaltigem Schlackestein meistert. Er schaffte es selbst durch mehrere dieser Wände und erreichte dabei eine sehr gute Reichweite.

Durch eine Wand bei einer Entfernung von rund fünf Metern kamen noch zwischen 300 und 400 Mbit/s am Smartphone an. Bei drei Wänden und gut acht Meter Entfernung waren es immerhin noch um 20 bis 30 Mbit/s bei 5GHz.

Im auf die reinen Benchmark-Tests folgenden Real-Life-Einsatz ersetzt der Repeater 6000 einen per Powerline angebundenen 3000er und erreicht dabei deutlich bessere Performance. Durch eine Wand und ein Fenster gefunkt steht die Verbindung in den Garten jetzt mit fast 400 Mbit/s, wo es vorher um 250 Mbit/s waren, die durch die Powerline-Anbindung zusätzlich ausgebremst wurden.

Die gute Ausstattung und die daraus resultierende gute Leistung treibt allerdings auch die Kosten in ungewohnte Höhen. Lag die Preisempfehlung des 3000er Repeaters noch bei 129 Euro, ruft AVM für das neue Spitzenmodell satte 219 Euro auf. Im Handel gibt es erste Angebote um 200 Euro.

Nach dem stark verbesserten Fritz Repeater noch ein Blick auf eine eher kleine Neuerung bei den AVM-Telefonen.

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 AVM-Neuheiten: Revolution, Evolution und ein schwarzes TelefonFarb-Veränderung: AVM Fritzfon C6 Black 
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TurbinenBewunderer 26. Aug 2021 / Themenstart

Kein Problem, hat mich gefreut! :)

senf.dazu 23. Aug 2021 / Themenstart

Deswegen optisch. Da ist dann die Länge automatisch egal. Bei USB5 mit 80G geht's ja...

Allandor 23. Aug 2021 / Themenstart

Braucht aktuell kaum jemand, daher wird AVM sobald auch kein entsprechendes Produkt raus...

FlashBFE 20. Aug 2021 / Themenstart

Der Preis wirkt erstmal abschreckend, immerhin ist der fast so teuer wie eine Fritz!Box...

M.P. 20. Aug 2021 / Themenstart

https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsanpassung

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