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AVM Fritzdect Smarthome im Test:
Nicht smart kann auch smarter sein

AVMs Fritz Smarthome nutzt den Dect -Standard, um Lampen und Schalter miteinander zu verbinden. Das geht auch offline im eigenen LAN .
/ Oliver Nickel
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AVM bietet diverse Produkte für das eigene Dect-Smarthome-System an. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
AVM bietet diverse Produkte für das eigene Dect-Smarthome-System an. Bild: Oliver Nickel/Golem.de

Smart-Home-Systeme sind komplex und können in den meisten Fällen viele Dinge im Eigenheim steuern – vom Umgebungslicht bis hin zur Musikanlage oder dem Temperaturregler. Allerdings hat dies oft auch den Nachteil, dass wir uns ein Konto anlegen und in irgendeiner Form online sein müssen. Da die meisten Hersteller wenig transparent sind, welche und wie viele Daten sie so sammeln, besteht bei einigen Menschen der Bedarf nach einer Art Offline-Lösung. Eine solche bietet AVM mit dem eigenen Smarthome-Angebot an. Was können die Sensoren und Schalter des Herstellers und wo liegen die Grenzen? Wir haben es ausprobiert.

AVMs Ansatz(öffnet im neuen Fenster) ist recht ungewöhnlich, denn statt eines gängigen Smarthome-Protokolls wie Zigbee oder Z-Wave verwendet das Unternehmen das, was bereits bei den eigenen Produkten vorhanden ist: Digital Enhanced Cordless Communications, kurz Dect. Dieses eigentlich für drahtlose Analogtelefone genutzte Protokoll funktioniert AVM kurzerhand zur Kommunikationsschnittstelle zwischen einer kompatiblen Fritzbox und verschiedenen Sensoren um. In Europa arbeitet Dect zudem auf 1.880 bis 1.900 MHz und stört damit andere Drahtlostechniken wie Bluetooth und WLAN nicht so stark. Die erlaubte Sendeleistung für Dect liegt in Europa bei 10 mW.

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