AVM Fritzbox: FritzOS 7.50 ist da

Das neue Betriebssystem für Fritzboxen bringt viele Neuerungen beim Smart Home, führt Wireguard per QR-Code ein und verbessert IP-Sperren.

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FritzOS 7.50 kann bereits geladen werden.
FritzOS 7.50 kann bereits geladen werden. (Bild: AVM)

AVM hat ein neues größeres Update für das eigene Betriebssystem FritzOS vorgestellt. FritzOS 7.50 bringt unter anderem VPN-Verbindungen per Wireguard und eine verbesserte Nutzung mehrerer Frequenzbänder in WLAN-Mesh. AVM verbessert zudem das Smart-Home-System durch Funktionen wie bedingte Verzweigungen und weitere Smart-Home-Vorlagen.

Eine vollständige Liste aller Neuerungen hat AVM auf der eigenen Seite geteilt. Das Update kann bereits innerhalb der Benutzeroberfläche heruntergeladen werden. Unter anderem sind die Fritzbox 7590 und andere Modelle damit kompatibel.

Bedingte Verzweigung bei Smart Home

Es werden nun etwa mehrere Smart-Home-Aktionen innerhalb der Fritzapp Smart Home gleichzeitig ausführbar sein. So können etwa mehrere Schalter oder Lampen parallel gesteuert werden. Bedingte Verzweigungen nach dem bekannten If-then-else-Prinzip sollten zudem komplexere Schaltungen möglich machen.

Die Fritz-Geräte Fritzdect500 (schaltbare Lampe) und Fritzdect 440 (Vierfachtaster) werden ebenfalls verbessert. Erstere kann nun auch automatisch Lichtseqeuenzen über Vorlagen anzeigen. Zweiterer kann den Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsverlauf im Eigenheim darstellen.

Zugleich wird die Fritzapp verbessert. So können Heimnetzgeräte nun umbenannt werden. Außerdem kann auf der iOS-Version nun ein Myfritz-Konto für den Myfritz-Internetzugriff erstellt werden.

VPN mit Wireguard

Ein VPN mit Wireguard kann einfach mittels QR-Code aufgebaut werden. Das funktioniert laut AVM aber wohl nicht mit den Fritzboxen 6490 und 6590. Mittels VPN können Echtzeitinformationen einer Fritzbox über das Internet auf Myfritznet ausgespielt werden. Netzwerke sollten nun zudem mittels automatischer Priorisierung Datenraten besser zwischen allen Netzwerkteilnehmern verteilen.

Wichtig ist die Nutzung von Fritzboxen als Mesh-Repeater. Diese können künftig im 2,4- und 5-GHz-Band mit anderen Mesh-Geräten kommunizieren. Effektiv erhöht das den Datendurchsatz und die Stabilität des Meshes.

Fritzboxen mit FritzOS 7.50 können künftig USB-Laufwerke lesen, die in exFAT formatiert sind. Außerdem wurde die Hilfefunktion überarbeitet. Sie sollte nun mehr Informationen bezüglich diverser Funktionen bieten. In der VoIP-Telefonie können zudem nun nicht bekannte Nummern umgeleitet oder gesperrt werden. Das Telefonbuch dient dabei als Whitelist.

FritzOS 7.50 bringt zudem diverse Verbesserungen mit sich. So schalten Fritzboxen nun automatisch auf einen öffentlichen DNS-Server um, wenn der DNS-Server des Providers nicht erreichbar sein sollte. AVM fügt zudem eine IP-Blacklist und DNS-Validierung hinzu. Derweil wird IPv6 an allen Standardinternetanschlüssen aktiviert.

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Sybok 04. Dez 2022

Doch, Du musst Deinen Gedanken nämlich auch weiterspinnen: Irgendwann bist Du bei...

gaym0r 04. Dez 2022

"sollte", du sagst es. Für die Kommunikation zwischen ipv4 und ipv6 braucht man z.B...

gaym0r 04. Dez 2022

Und was ist daran so schlimm?

manudrescher 03. Dez 2022

Was "besser" ist, ist abhängig von den eigenen Anforderungen. Für mich gibt es bspw...



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