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Aviva Investors: Versehentlich alle Mitarbeiter per E-Mail entlassen

Durch einen Fehler beim E-Mail-Versand hat die Personalabteilung von Aviva Investors allen Mitarbeitern gekündigt. Doch das elektronische Entlassungsschreiben sollte nur an eine Person gehen.
/ Achim Sawall
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Bild: Cathal McNaughton/Reuters

Aviva, die fünftgrößte Versicherungsgesellschaft der Welt, hat mit einem Kündigungsschreiben per E-Mail versehentlich alle Beschäftigten ihrer Investors-Sparte entlassen. Die Mitarbeiter sollten beim Weg aus dem Unternehmen das Firmeneigentum zurückgeben und Interna auch weiterhin vertraulich behandeln, hieß es in dem Rundschreiben der Personalabteilung.

Die letzte Zeile lautete: "Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen zu danken und wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft."

Paul Lockstone, ein Sprecher des Unternehmens, erklärte: "Die E-Mail sollte an eine einzige Person gehen, wurde infolge eines Schreibfehlers aber an alle Mitarbeiter weltweit geschickt." Es habe sich um die Standardprozedur bei Kündigungen gehandelt. Die meisten Adressaten hätten aber sofort gewusst, dass es sich um einen Fehler handelte. Die Personalabteilung habe schnell reagiert und eine Entschuldigung versandt. "Von Zeit zu Zeit gehen einfach mal Dinge schief" , sagte Lockstone.

Aviva Investors: Entlassungen wurden erwartet

Laut einem Bericht der britischen Tageszeitung Telegraph(öffnet im neuen Fenster) herrschte am Hauptsitz von Aviva Investors in London jedoch erst einmal Schweigen, als das Kündigungsschreiben eintraf.

Erst zwei Tage zuvor hatte das Unternehmen nämlich angekündigt, dass die Konzernführung umgebaut werde. Aviva-Investors-Chef Alain Dromer, Europachef Igal Mayer und Nordamerika-Chef Richard Hoskins verlassen das Unternehmen. Auch Stellenstreichungen waren als Teil eines Restrukturierungsplans angekündigt worden. Es sollten 160 Mitarbeiter entlassen werden.


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