Avilus Bussard: Deutsche Drohne fliegt ferngesteuert an der Nordsee
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Avilus, ein deutsches Unternehmen aus dem Rüstungssektor, hat sein Fluggerät Bussard nach eigenen Angaben über rund 800 Kilometer ferngesteuert(öffnet im neuen Fenster). Der Flug wurde demnach von einer Bodenstation in Ismaning bei München aus kontrolliert, während das Fluggerät über dem Luftraum nahe der Nordsee unterwegs war, wie Defense Network berichtet.(öffnet im neuen Fenster)
Das Unternehmen versteht den Test als Beleg für die Steuerung über große Distanzen unter einsatznahen Bedingungen.
Europäische Souveränität durch heimische Produktion
Der Bussard wird als unbemanntes Fluggerät beschrieben(öffnet im neuen Fenster), das vollständig in Deutschland entwickelt und gebaut wurde. Avilus gibt eine Reichweite von etwa 2.500 Kilometern und eine Nutzlast von 150 Kilogramm an und positioniert das System damit für Dual-Use-Einsätze im zivilen wie im militärischen Umfeld.
Laut Unternehmen ist das Fluggerät für Aufklärungs-, Unterstützungs- und Kampfaufgaben vorgesehen, ebenso für die Überwachung und den Schutz kritischer Infrastruktur an Land und auf See. Solche Aufgaben, so die Argumentation, setzen ein verlässliches Lagebild und schnelle Entscheidungen voraus.
Mit einem maximalen Startgewicht von 800 Kilogramm und einer Spannweite von acht Metern basiert das System auf einem deutschen Sportflugzeug. Avilus erklärt, diese industriell gefertigte Plattform senke die Flugstundenkosten auf einen Bruchteil vergleichbarer Systeme, ohne Einbußen bei Leistung oder Zuverlässigkeit zu machen.
Das Fluggerät wurde in der Specific Category der Europäischen Agentur für Flugsicherheit(öffnet im neuen Fenster) (EASA) eingeordnet, was nach Angaben des Unternehmens den unbemannten Betrieb in Friedenszeiten erlaubt.
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