Avegant Glyph: Kopfhörer mit Datenbrille

Avegant Glyph ist eine Art Hybrid aus Kopfhörer und Datenbrille: Der Nutzer kann damit Musik hören. Er kann aber auch den Bügel auf die Nase klappen und hat dann ein Display vor den Augen.

Artikel veröffentlicht am ,
Avegant Glyph: 2,5 Meter vor einem 2-Meter-Bildschirm
Avegant Glyph: 2,5 Meter vor einem 2-Meter-Bildschirm (Bild: Avegant)

Datenbrillen haben wir schon einige gesehen - Google Glass etwa oder die Meta Pro. Das US-Unternehmen Avegant hat mit dem Glyph einen Datenkopfhörer entwickelt.

  • Avegant Glpyh ist sowohl Kopfhörer als auch Datenbrille - je nachdem, wie der Nutzer ihn aufsetzt. (Bild: Avegant)
Avegant Glpyh ist sowohl Kopfhörer als auch Datenbrille - je nachdem, wie der Nutzer ihn aufsetzt. (Bild: Avegant)
Stellenmarkt
  1. Engagement Manager Retail (m/w/d)
    über Dr. Richter Heidelberger GmbH & Co. KG, Frankfurt
  2. GIS Anwendungsberater (w/m/d)
    Stromnetz Hamburg GmbH, Hamburg
Detailsuche

Natürlich hört der Nutzer damit nicht Webseiten oder andere Daten. Will er statt Musik zu hören einen Film ansehen oder ein Computerspiel, klappt er den breiten Bügel des Kopfhörers vor sein Gesicht - und schaut in zwei kleine Displays, die darin eingelassen sind.

Projektion in Retina

Sie bestehen aus einer Leuchtdiode (LED) als Lichtquelle. Über etwa zwei Millionen winzige Spiegel wird das Licht direkt auf die Retina beider Augen projiziert und erzeugt dort ein Bild. Virtual Retinal Display nennt Avegant die Technik, die dem Digital Light Processing gleicht, das auch in Projektoren eingesetzt wird.

Es entstehe ein dreidimensionales Bild, das schärfer sei als das herkömmlicher Bildschirme, erklärt der Hersteller. Glyph verfügt zudem über Sensoren, die die Ausrichtung und Bewegungen des Kopfes erfassen. Dadurch eigne sich das System sehr gut für entsprechende Spiele.

Die Welt am Rand

Golem Akademie
  1. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. November 2021, virtuell
  2. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    10. November 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Per HDMI können ein Computer, ein mobiles Endgerät oder eine Spielekonsole an das Display angeschlossen werden. Das Bild deckt nicht das ganze Sichtfeld ab - es sei, als sitze der Nutzer in einer Entfernung von knapp 2,5 Metern vor einem Bildschirm mit einer Diagonalen von 80 Zoll, also etwa 2 Metern. Der Nutzer sieht an den Rändern noch etwas von der Außenwelt. Damit ist Glyph - anders als etwa Oculus Rift - nicht komplett immersiv.

Avegant will eine Betaversion des Glyph Anfang Januar 2014 auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas vorstellen. Zudem plant der Hersteller eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter, die am 22. Januar 2014 starten soll. Darüber soll Glyph knapp 500 US-Dollar kosten. Das Gerät soll im Lauf des Jahres 2014 ausgeliefert werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Race 19. Dez 2013

Manchmal hilft auch Shampoo nicht und zu viel davon schadet nur...

Heiko Wagner 18. Dez 2013

Hi, wenn ich mir den Bügel so ansehe, so wird wohl 1. sich die Optik in die Kopfhaut...

Pwnie2012 18. Dez 2013

noch besser, im glyph wird durch spiegel wie bei nem röhrenfernseher der LED-strahl für...

redmord 18. Dez 2013

http://wallpoper.com/wallpaper/daft-punk-321046



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Alder Lake
Intel will mit 241 Watt an die Spitze

Kurz vor dem Launch zeigt Intel eigene Benchmarks zu Alder Lake, außerdem gibt es Details zur Kühlung und zum Denuvo-DRM.
Ein Bericht von Marc Sauter

Alder Lake: Intel will mit 241 Watt an die Spitze
Artikel
  1. Rakuten: Wir bauen 4. deutsches Netz mit x86-Standard-Hardware
    Rakuten
    "Wir bauen 4. deutsches Netz mit x86-Standard-Hardware"

    Billige Hardware soll 1&1 United Internet Kosten sparen. Doch in Japan explodieren bei Rakuten die Ausgaben.

  2. Impfnachweise: Covid-Zertifikat für Adolf Hitler aufgetaucht
    Impfnachweise
    Covid-Zertifikat für Adolf Hitler aufgetaucht

    Im Internet sind gefälschte, aber korrekt signierte QR-Codes mit Covid-Impfnachweisen aufgetaucht.

  3. Windows XP: Das Drehbuch für Dune wurde mit MS-DOS-Programm geschrieben
    Windows XP
    Das Drehbuch für Dune wurde mit MS-DOS-Programm geschrieben

    Eric Roth verwendet seit Jahren den Movie Master für MS-DOS. Auch Dune schrieb er mit dem 30 Jahre alten Editor - und einer IBM Model M.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 4K-Monitore & TVs günstiger (u. a. 50" QLED 2021 749€) • Seagate Exos 18TB 319€ • Alternate-Deals (u. a. Asus B550-Plus Mainboard 118€) • Neues Xiaomi 11T 256GB 549,90€ • Ergotron LX Desk Mount Monitorhalterung 124,90€ • Speicherprodukte von Sandisk & WD [Werbung]
    •  /