Avegant Glyph: Eine Viertelmillion in vier Stunden
Die gestern gestartete Kickstarter-Kampagne für das Avegant Glyph hat das gesetzte Ziel von 250.000 US-Dollar deutlich überschritten(öffnet im neuen Fenster): "Wir haben die Kampagne heute um 10 Uhr morgens gestartet und nach nicht einmal vier Stunden wurde die erhoffte Summe erreicht", sagte Firmengründer Edward Tang Golem.de in der Nacht zu Donnerstag. Ende 2014 soll das Glyph an die Unterstützer gesandt werden.
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Der Hybrid aus Head Mounted Display und Headset kann in zwei Modi genutzt werden: einerseits als reiner Kopfhörer, der sein Audiosignal über MHL oder Klinke erhält, und andererseits als Datenbrille mit Ton. Das Bild wird ebenfalls per MHL oder per HDMI zugespielt und mit 720p-Auflösung auf die Netzhaut projiziert. Avegant nennt dies Virtual Retinal Display.
Rund 2 Millionen winzige Spiegel leiten das Licht und damit das Bild ähnlich wie bei DLP um, so entsteht die dreidimensionale Darstellung mit sehr hoher virtueller Pixeldichte – beim Ausprobieren von Glyph hat uns dieses Prinzip überzeugt. Erwähnenswert ist die horizontale Korrektur der Pupillenabstände sowie die Dioptrienanpassung von -6 bis +2, eine vertikale Korrektur wird es vorerst nicht geben.
Im Vergleich zum Prototyp soll das im Dezember 2014 ausgelieferte Glyph nur noch halb so dicke Ohrmuscheln wie bisher bieten, auch der Displayteil soll dünner ausfallen und damit der Hybrid insgesamt leichter werden. Wir empfanden das Glyph allerdings schon in seiner frühen Form als angenehm zu tragen, die neue Version soll etwa 450 Gramm wiegen. Avegant plant, das Glyph in Weiß, Schwarz oder Blau anzubieten.
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